Gemeinsam für unsere Kinder Wege gestalten

Der GEB

Der Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) ist die auf den Regionalelternversammlungen am Jahresende gewählte Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren.

Erfahren Sie hier mehr von unseren Aktivitäten, Vorhaben und all dem, was für die Belange rund um die städtischen Kinderzentren von Bedeutung ist.

Neuer Gesamtelternbeirat nimmt Arbeit auf

Benjamin Woite zum neuen Vorsitzenden gewählt 

Frankfurt, 19. Dezember 2016. Der neu gewählte Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) hat bei seiner konstituierenden Sitzung Benjamin Woite einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende ist wie bereits im vergangenen Jahr Brigitte Molter. Außerdem in den Vorstand gewählt wurden Uta Nawrath, Burkhard Lang und Carsten Burgdorf.

Benjamin Woite ist dreifacher Vater und seit einem Jahr im GEB aktiv. Brigitte Molter hat zwei Söhne und engagiert sich bereits das vierte Jahr in dem Elterngremium.

„Elternbeteiligung in Kitas ist wichtig“, erklärt Woite. „Der aktive Austausch zwischen Eltern und der Einrichtung bzw. dem Träger hilft, die Bedürfnisse, Ideen und Probleme des jeweils anderen besser zu verstehen. So kann das Bildungs- und Betreuungsumfeld optimiert werden. Die Gewinner sind dabei die Kinder.“ Der Gesamtelternbeirat sei darüber hinaus auch die Interessenvertretung gegenüber Politik und Gesellschaft. „Wir verleihen Kindern und Eltern eine starke Stimme“, so der neue GEB-Vorsitzende. Vielen Müttern und Vätern sei gar nicht bewusst, dass ihr Beitrag z.B. als Elternbeirat in einer Kindergartengruppe wirklich etwas bewirken könne.

Der GEB ist die Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren. Das ehrenamtliche, von der Stadtverordnetenversammlung autorisierte, politisch unabhängige Gremium wird jährlich zum Jahresende für ein Jahr von den Regionalelternbeiräten gewählt. Derzeit betrifft das die Eltern von knapp 13.000 Kindern in über 140 städtischen Kindergärten, Horten und Kinderkrippen. Mit je einem Mitglied ist der GEB im Jugendhilfeausschuss und im Fachausschuss Kinderbetreuung vertreten. 

Ansprechpartner für Rückfragen: 
Gesamtelternbeirat der städtischen Kindertageseinrichtungen Frankfurt (GEB) 
Benjamin Woite Vorsitzender

Brigitte MolterStellvertretende Vorsitzende 

 Download der Pressemitteilung

Stellungnahme zur Beitragsfreiheit in der Kinderbetreuung

Vertreter des GEB waren zu einer Anhörung im Sozial- und Integrationspolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags zu Gesetzentwürfen der Fraktionen der SPD und DER LINKEN zur Beitragsfreiheit in der Kinderbetreuung am 27.04.2016 als Sachverständige eingeladen. Die im Vorfeld gemeinsam mit der AG KitaEltern Hessen erarbeitete Stellungnahme zu den Anträgen gibt es hier zum Download.

Nachschulische Betreuung, Integration von Flüchtlingskindern und Elternpartizipation

GEB-Mitglieder nehmen sich viel vor

„Eine Vielzahl spannender Aufgaben wartet auf uns.“ So lautete das Fazit der Mitglieder des neuen Gesamtelternbeirats der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB). In einem ganztägigen Einführungsworkshop haben die Elternvertreterinnen und -vertreter der bei Kita Frankfurt betreuten Kinder am letzten Januarwochenende ihre Ziele und Themen für die laufende Amtsperiode definiert. Das siebzehn Mitglieder starke Gremium hatte sich nach den im Herbst erfolgten Neuwahlen im Dezember konstituiert.

Der Workshop-Tag begann mit einem einführenden Vortrag von Vera Strobel, Pädagogische Leiterin bei Kita Frankfurt, zu den Aufgaben des Gesamtelternbeirats und seine Einbettung in die kommunalen Strukturen. Anschließend stellte GEB-Vorsitzende Anne Liebholz den neuen Mitgliedern Schwerpunktthemen und Arbeitsweise des GEB in den letzten Jahren vor. In einem Brainstorming sammelten die anwesenden Elternvertreter und Elternvertreterinnen Themen, denen sie sich zukünftig verstärkt widmen wollen.

Immer wieder genannt wurde dabei die Schulkinderbetreuung an den Nachmittagen. „Das Thema nachschulische Betreuung hat uns in den vergangenen Jahren schon sehr intensiv beschäftigt und wird seine Brisanz in den nächsten Jahren sicher nicht verlieren“, erklärte dazu Anne Liebholz. Der Ausbau der Betreuungsplätze für Grundschulkinder halte mit der rasant wachsenden Nachfrage nicht Schritt und viele Eltern seien verunsichert angesichts vermuteter oder tatsächlicher Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Betreuungsformen.

Weiter auf der Agenda des Elterngremiums stehen neben finanziellen Fragestellungen z.B. die Ausgestaltung der elterlichen Mitbestimmung in den Kinderzentren, die Förderung inklusiver Betreuung oder die Frage, wie die Integration von Flüchtlingskindern bestmöglich gestaltet werden kann.