Wieder feste Gruppen vorgesehen

Am 29. November 2021 gab es von der hessischen Landesregierung einen neuen Brief an uns Kita-Eltern.

Darin ist auch die Rede davon, dass den Trägern wie Kita Frankfurt wieder die Betreuung in festen Gruppen vorgegeben werden soll. Offene und teiloffene Konzepte und das Zusammenlegen der Gruppen in den Randzeiten scheinen damit nicht mehr möglich.

Im Gegensatz zum letzten Jahr soll es aber den Fachkräften möglich sein, die Gruppen zu wechseln. Hier kann auf eine feste Zuordnung verzichtet werden.

Inzwischen hat Kita Frankfurt in einem Elternbrief am 3. Dezember 2021 diese Pläne bestätigt. In den Außengeländen und in den Randzeiten kann es aber auch flexible Regelungen geben. Dazu gibt es einen Elternbrief von Kita Frankfurt.

Weitere Informationen geben wir unter anderem auf unserer Corona-Seite weiter.

GEB 2021/2022 konstituiert

Am Abend des 1. Dezember 2021 fand die erste Sitzung des GEB 2021/2022 statt. Frau Roulands, Leitung Pädagogik von Kita Frankfurt, eröffnete die konstituierende GEB-Sitzung, die im Hybrid-Format teils vor Ort auf der Zeil, teils als Online-Konferenz stattfand. Für Kita Frankfurt nahm auch Betriebsleiterin Frau Bischoff teil.

Die Sitzung begann mit einer Vorstellunsgrunde der 15 anwesenden GEB-Mitglieder. Frau Roulands erklärte danach im Überblick die Struktur von Kita Frankfurt sowie die Aufgaben des Gesamt-Elternbeirats. Sie leitete dann zu den Wahlen über.

Als Vorsitzender wurde Thomas Krohn bestätigt, als Stellvertreterin Dörte Liboschik. Zu Beisitzern wurden Murad Shafiq, Oliver Siebertz und Ole Schäfer gewählt. Die Kassenführung bleibt bei Dörte Liboschik.

Vertreter des GEB im Jugendhilfeausschuss sollen Ole Schäfer und Thomas Mey werden. Als Vertreter im FA Kinderbetreuung wurden Thomas Krohn und Dörte Liboschik bestätigt.

Nach einige Worten zu den nächsten Schritten der GEB-Arbeiten und einer kurzen Fragerunde wurde die Sitzung nach knapp zwei Stunden beendet.

Überblick: Kita-Mittagessen ab 2022

Mittlerweile ist die Entscheidung gefallen, dass Apetito in den kommenden Jahren die Mittagessen für die Kinderzentren liefern wird. Damit wird sich für viele Kinderzentren organisatorisch nicht viel ändern, da Apetito schon heute viele Einrichtungen versorgt.

Als GEB haben wir uns von Kita Frankfurt über die Details informieren lassen. Für Januar 2022 planen wir einen GEB-Termin, um die Qualität und Lieferung der Mittagessen auch mit dem Lieferanten zu besprechen. Zu diesem Termin wollen wir alle Eltern einladen.

Eine Änderung wird es beim Preis geben. Die Verpflegungspauschale wird im kommenden Jahr voraussichtlich auf 60,80 Euro pro Monat steigen.

Neben der allgemeinen Preissteigerung spielen auch Themen eine Rolle für die sich der GEB im Vorfeld eingesetzt hatte.

So wird der Bio-Anteil am Essen auf 30 % steigen. Fleisch soll zu 100% bio sein. Obst und Gemüse sollen saisonal und möglichst regional eingekauft werden. Seefisch soll ein MSC-Siegel haben, Fisch aus Aqua-Kulturen soll Bio-Qualität haben. Eier sollen möglichst aus Bio-Haltung kommen, mindestens aber aus Freiland-Haltung. Wo möglich sollen FairTrade-Produkte bevorzugt werden. Pro Woche soll es nur noch an zwei Tagen pro Woche Fleisch geben, an einem Tag Fisch. Der Nachtisch soll mehr aus Obst und weniger aus Süßspeisen bestehen.

Der Anbieter Apetito sagt zu, diese Vorgaben einhalten zu können. Dabei bietet er den Kinderzentren einen Menüplan an, der sich über vier Wochen nicht wiederholen soll.

Diesen Menüplan kann jedes Kinderzentrum für sich anpassen. Täglich sollen drei Hauptgerichte bestellbar sein. Beilagen können die Kinderzentren frei dazu buchen. Sonderwünsche und Spezialkost kann bis auf ein Gericht genau abweichend gebucht werden.

Die Leitungen der Kinderzentren werden in den nächsten Wochen noch geschult, die neuen Bestellungen über das Online-Bestellsystem abzuwickeln.

Lunchpakete können die Kinderzentren ebenfalls nach Bedarf bestellen. Sie werden zukünftig ohne Getränketütchen und ohne Plastikverpackung geliefert. Die Kinderzentren bekommen Wahlmöglichkeiten, mit welchem Belag die Brötchen geliefert werden sollen.

Einige Krippen sind von diesem Bestellsystem ausgenommen. Sie kochen auch weiterhin selbst. Dabei sollen sich die Küchen-Teams aber an die gleichen Qualitäts-Anforderungen halten. Der Preis für dieses frische Essen soll auch bei 60,80 Euro liegen.

Das Essen von Apetito wird am gleichen Tag in NRW zubereitet und kommt vorgekocht und tiefgefroren in den Kinderzentren an. Dort wird es dann fertig gegart und soll so recht frisch auf den Tisch kommen. Die Qualität sei bei diesem Verfahren besser als zum Beispiel bei einer warmen Anlieferung.

Die Pauschale für das Essen berücksichtigt bereits, dass die Kinder nicht an allen Werktagen im KiZ sind. In der Preisfindung sind Schließ- und Urlaubstage bereits heraus gerechnet. Auch durchschnittliche Krankheitstage der Kinder wurden berücksichtigt und umgelegt.

Frühstück und Snack sind nicht Teil dieser Planungen. Hier gestalten derzeit die Einrichtungen noch recht frei dieses Angebot. Kita Frankfurt will im Laufe des Jahres 2022 auch hier ein einheitliches Konzept auf den Weg bringen. Dann könnten mehr Einrichtungen auch Frühstück und Snack anbieten und dafür auch mehr Personal bekommen. Dies kann sich aber in Zusatzkosten für diese Mahlzeiten ausdrücken. Die Details werden noch diskutiert.

Fragen dazu können wir als Eltern in unserem Online-Forum diskutieren.

Willkommen im Elternbeirat!

Wir bedanken uns bei allen Eltern, die sich im Elternbeirat einsetzen. Ihre Bereitschaft, sich für die Interessen der Kinder und Eltern einzusetzen, kann nur gelobt und unterstützt werden!

Wir haben als GEB in der vergangenen Woche an alle Kinderzentren neue Flyer für die frisch gewählten Elternbeiräte verschickt. Diese sollten von den Einrichtungsleitungen nach den Wahlen an die Elternvertreter/innen verteilt werden. Darin werden die nächsten Schritte der Elternvertretung vorgestellt.

Auf unserer Webseite haben wir den Flyer auch zum Nachlesen online zusammengestellt. Gerne kann dieser Link auch vor der Wahl an interessierte Eltern weitergegeben werden. (Foto: Fox von Pexels)

Leitfaden für Elternbeiräte

Die LAG KitaEltern Hessen ist ein gemeinnütziger Verein von Kita-Elternvertreter/innen aus verschiedenen hessischen Städten. Sie setzen sich ein für diie Qualität der Kinderbetreuung in Hessen und eine gute Elternbeteiligung.

Auch in 2021 verschickt der Verein wieder Informationsmaterialien an alle Kitas in Hessen. Auch bei Kita Frankfrt sollten diese Flyer und Broschüren in der Woche des 20. Septembers ankommen. Über die Leitungen sollten sie an die Eltern weitergegeben werden.

Wir machen die Unterlagen hier als als PDF-Versionen verfügbar. Alle Elternbeiräte vor Ort bitten wir zu prüfen, ob die Unterlagen ankommen und ggf. bei den Leitungen nachzufragen.

Verfügbare Materialien:

Aufgaben und Rechte der Elternbeiräte

Die Aufgabe der Elternbeiräte in den Kinderzentren hat einen besonderen Stellenwert und ist gesetzlich gesichert. Sie geht weit über die Hilfe bei Festen und das Bestücken von Kuchen-Buffets hinaus. 

Mit einem Online-Infoabend möchten wir informieren, wie Eltern ihre Rechte zur Beteiligung in den Kinderzentren wahrnehmen können. Wir laden daher am 27. April ab 20 Uhr zu einer Video-Konferenz zu diesem Thema ein. Der GEB wird informieren.

Als Gäste erwarten wir Frau Bischoff, Betriebsleiterin von Kita Frankfurt, und Frau Roulands, Leitung Pädagogik bei Kita Frankfurt. Neben Informationen soll auch noch Zeit für den Austausch bleiben.

Eine Einladung zum Ausdrucken und Weitergeben findest Du hier als PDF-Datei.

Das Online-Meeting beginnt am:
Dienstag, 27. April 2021, um 20 Uhr.

Zur Teilnahme per PC ist nur ein Internet-Browser erforderlich. Für Handy und Tablett wird eine App angeboten. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Zur Planung des Abends bitten wir um unverbindliche Anmeldungen.

Antworten aus dem Bildungsdezernat

Öffnungszeiten, Personalbedarf, Kita-Gebühren, Test-Konzepte und Planungssicherheit: Unterschiedliche Themen beschäftigen uns als Kita-Eltern. Viele Regeln in diesen Bereichen werden jedoch nicht von Kita Frankfurt aufgestellt. Sie basieren auf Vorgaben und Abstimmungen, die für alle Kita-Träger in Frankfurt gesetzt sind.

Wir haben daher auch den Austausch mit dem Frankfurter Bildungsdezernat gesucht. Dezernentin Sylvia Weber hat dabei nun Stellung genommen zu den Fragen, die wir ihr gestellt haben. Ihre Auskünfte vom 15. April 2021 haben wir als Zitate in unsere Liste der Fragen und Antworten rund um die Corona-Pandemie eingebunden.

Danke Kita! - Eltern sagen Danke

In den vergangenen Monaten wurde viel über die Situation der Kinderbetreuung diskutiert. Es ging um wichtige Themen wie Öffnungszeiten, Hygienekonzepte, Abstände und Masken. Der Blick richtete sich dabei immer wieder auf Politik und Verwaltung, Medizin und Forschung. Doch unsere Kinder werden nicht in Ämtern oder Forschungseinrichtungen betreut.

Aus Sicht unserer Kinder ist es wichtig, dass sie sich weiterhin in ihren Betreuungseinrichtungen wohl fühlen. Und dieses positive Gefühl vermitteln die Teams in den Kitas. Ob Fach- oder Aushilfskräfte, Küchenpersonal oder Handwerker: Sie kommen täglich mit zahlreichen Familien in Kontakt und müssen dabei auch an die eigene Gesundheit und ihre eigenen Angehörigen denken.

Wir möchten uns bei diesen Menschen bedanken, die sich auch in den schweren Tagen der Corona-Pandemie liebevoll für unsere Kinder einsetzen.

Auf einer eigenen Webseite laden wir alle Eltern ein, einen Gruß oder ein Lob für alle Erzieherinnen und Erzieher sowie ihre Kollegen zu hinterlassen. Wir möchten damit ein Zeichen setzen, dass wir trotz aller Diskussionen ihren Einsatz zu würdigen wissen.

Jetzt mitmachen und Danke sagen!

Video-Konferenzen für Elternbeiräte

Als Gesamt-Elternbeirat bieten wir allen Elternbeiräten in Frankfurt eine kostenlose Plattform für Video-Konferenzen an. Elternbeiräte können dort jederzeit neue Konferenzräume eröffnen und für den Austausch untereinander oder mit anderen Eltern nutzen.

Für die Teilnahme müssen keine persönlichen Daten angegeben werden. Zudem steht der Server in Frankfurt. Die Inhalte der Konferenzen werden nach Ende der Sitzung gelöscht. So ist auch mit Blick auf den Datenschutz die Hürde niedrig.

Wer eine neue Sitzung eröffnet, benötigt jedoch ein Passwort. Dieses stellen wir Elternbeiräten unkompliziert zur Verfügung. Bitte einfach eine E-Mail an die unten genannte Adresse schreiben.

Mitarbeiter von Kita Frankfurt stehen bei einer Teilnahme leider noch vor einer technischen Hürde. Das EDV-Netz der Stadt Frankfurt blockiert derzeit leider die Video-Funktionen. So können zum Beispiel Einrichtungsleitungen nicht von ihren Arbeitsplätzen aus an den Treffen teilnehmen. Wir bemühen uns darum, hierfür noch eine Lösung zu finden.

Konferenz-Webseite aufrufen
Passwort und Infos per E-Mail anfordern

Masern-Impfungen nachweisen

Im Fachausschuss Kinderbetreuung ging es in einer Fragerunde mit einer Vertreterin des Gesundheitsamts auch um die Auswirkungen der Masern-Impfpflicht.

Kinderzentren dürften Kinder ohne Impfung aktuell nicht neu aufnehmen und nach der Übergangsphase auch nicht betreuen. Es liege in der Verantwortung der Leitungen der Einrichtungen, dies umzusetzen. 

Wie der Nachweis zu erbringen ist, sei aber vom Gesundheitsamt nicht vorgegeben. Hier müssten Leitungen auch im Einzelfall prüfen, wie eindeutig Impfnachweise zu verstehen sind. Zudem sei rechtlich noch offen, welches Recht vorrangig sein: Die Impfpflicht oder das Recht auf einen Betreuungsplatz. Hier müssten ggf. erst Gerichte entscheiden, falls Impfgegner auf einen Platz klagen.

In der Schule dagegen sei schon klar, dass die Schulpflicht Vorrang vor der Impfpflicht habe. Daher ist für die Horte auch nicht eindeutig geklärt, dass alle Schulkinder auch eine Masernimpfung haben.

Planung neuer Betreuungsplätze

14. Januar 2020

Am 13. Januar 2020 stand die Sitzung des Regionalelternbeirats für die Innenstadt, Nied und Sossenheim im Zeichen der Entwicklung der Betreuungsplätze in Frankfurt.  Als geladener Gast stellte sich Herr Rainer Lossa vom Stadtschulamt vor. Er erklärte, die Rolle des Stadtschulamts als Aufsichtsbehörder der Kinderzentren aller ca. 180 Träger in Frankfurt.

Er gab Planungszahlen der vergangenen und kommenden Jahre wider, die jährlich vom Stadtschulamt erhoben werden. Auf Basis dieser Zahlen werden u.a. die Gelder für Betreuungsangebote im Frankfurter Haushalt vorgesehen, sofern die Stadtverordnetenversammlung diesen Planungen zustimmt.

Im Bereich der Kinderkrippen werde dabei davon ausgegangen, dass für 50 bis 60 % der Kinder ein Betreuungsplatz benötigt wird. Im Kindergartenbereich werde von 100 % ausgegangen, bei der Betreuung der Grundschüler von einem Bedarf von derzeit noch 65 %, bald von 80 %.

Dazu würden die Zahlen der Einwohner Frankfurts herangezogen und mit den Plätzen laut Betriebserlaubnis der Einrichtungen verglichen. Auch große Neubauprojekte würden nach mathematischen Schlüsseln bereits vor Fertigstellung in diese Planungen aufgenommen. Dieses Versorgungsziel in den Stadtteilen stellte Herr Lossa dabei dem Versorgungsgrad gegegenüber, also der Zahl der bestehenden Plätze. Aus der Abweichung berechne das Stadtschulamt den Bedarf an neuen Plätzen. Diese Auswertung werde jährlich für alle Stadtteile und Grundschulbezirke vorgenommen, unterschieden u.a. nach den drei Altersstufen.

Ausführliche Statistiken gab Herr Lossa den Anwesenden an die Hand. Sofern ein deutlicher Bedarf in Stadtteilen festgestellt werde, könne das Stadtschulamt ein Sofortprogramm starten. Dabei werde der Bedarf den Trägern mitgeteilt, die dann mit der Suche nach passenden Räumen und Personal beginnen. Gemeinsam mit dem Stadtschulamt werde dann festgelegt, welcher Träger das neue Angebot aufbauen wird. Zudem werde bei Sanierungsmaßnahmen bestehender Einrichtungen geprüft, ob eine Erweiterung der Einrichtung möglich und nötig sei.

Bei Einwohner- und Kinderzahlen gehe man in Frankfurt auch für die kommenden Jahre von einem Anstieg aus. Dabei ergebe sich der größere Teil des Anstiegs nicht aus den Geburtenzahlen, sondern aus Zuzügen in das Stadtgebiet. Diese Zuzüge seien jedoch noch schwerer vorherzusehen als Geburtenzahlen. Auch wirtschaftliche Entwicklungen in der Stadt, wie der Umzug der EZB ins Ostend, sorgten für Änderungen an den Strukturen der Einwohner in den Stadtteilen – und damit zu sich ändernden Bedarfen an Betreuungsplätzen.

Die Planungen der Stadt gingen dabei davon aus, dass die geplanten Betreuungsplätze bis ca. 2023 geschaffen werden könnten. Das Geld dafür sei vorhanden. Im Gespräch zeigt sich jedoch, dass der Fachkräftemangel dazu führen könnte, dass diese Plätze dennoch nicht geschaffen werden.

Bereits heute gebe es in der Stadt rund 3000 Betreuungsplätze, die nicht belegt werden könnten, da nicht ausreichend Personal verfügbar sei. Dadurch würden Träger auch teils von einem weiteren Ausbau ihrer Einrichtungen absehen, obwohl Bedarf und Geld verfügbar wären. Es werde befürchtet, kein Personal für die neuen Plätze zu finden.

Stand der Ganztagsplanungen für Grundschulen

11. November 2019

Über den Stand der Entwicklung eines Ganztagskonzepts für Grundschüler wurde ebenfalls während der Sitzung des Fachausschusses Kinderbetreuung am 11. November zusammenfassend berichtet. Mit den Details will man sich im Januar noch einmal befassen.

Die derzeitigen Planungen basieren auf einem Magistratsbeschluss aus 2017. Dieser führte dazu, dass in diesem Jahr die politisch geforderten Themen diskutiert und dokumentiert wurden. Der schon seit 2017 erwartete Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung für Grundschüler soll voraussichtlich in 2020 in einen Gesetzentwurf einfließen. Zum Jahr 2025 könnte dieser dann in Kraft treten.

Derzeit gibt es in Frankfurt rund 15.000 Plätze in Horten und anderen Betreuungsangeboten. Mit dem Anspruch auf Betreuung könnten dann rund 28.000 Plätze nötig werden. Für die so nötigen rund 13.000 zusätzlichen Plätze müssen noch Räume und Personal gefunden werden. Wie diese entstehen sollten, soll nun geklärt werden. Dabei macht der aktuelle Planungsstand noch keine Vorgaben an die Qualität der Betreuung.

Aus konzeptioneller Sicht scheint aber klar, dass neue Schulen in Frankfurt als Ganztagsschulen mit eigenen Nachmittagsangeboten geplant werden. In diesen Schulbezirken soll es dann keinen Bedarf an Horten mehr geben. Zudem werde geprüft, welche Schulen sich so umbauen lassen, dass diese ebenfalls als Ganztagsschulen arbeiten können. An Schulen, bei denen keine Erweiterung möglich sei, würden Horte bestehen bleiben. Sie sollten dann aber deutlich enger mit den Schulen zusammenarbeiten.

Angesichts schon jetzt entstehender Elternproteste kommt aber auch von Seite des Stadtschulamts ein erhobener Zeigefinger. Zum einen baue die Stadt Frankfurt derzeit noch neue Horte auf. An Schulen, an denen Horte abgebaut werden sollen, bilde sich bereits massiver Protest der Eltern, die auf die Horte nicht verzichten wollen. Dieser Protest werden ebenfalls kommende politische Entscheidungen beeinflussen.

Sehr deutlich wurde in der Diskussion aber, dass es derzeit noch fraglich ist, wie es möglich sein wird, angesichts des bereits bestehenden Fachkräftemangels noch die benötigen Betreuungsplätze zu schaffen und mit gut qualifizertem Personal auszustatten.

Themenabend Personal im Rückblick

Am 30. Oktober 2019 luden wir zum Themenabend Personal mit Betriebsleiterin Gabriele Bischoff ein. Der Einladung waren rund 30 Eltern aus den Einrichtungen von Kita Frankfurt gefolgt. Sie brachten ihre Fragen in das Gespräch mit der Chefin der Kinderzentren ein und ermöglichten so eine interessante Diskussion rund um die Kinderbetreuung.

Im Verlauf des gut zweistündigen Gesprächs stelle Frau Bischoff Wege von Kita Frankfurt vor, um neues Personal zu werben. Sie erklärte Ausbildungswege, erläuterte Bemühungen auch aus dem Ausland Fachkräfte anzuwerben und Mitarbeiter durch attraktive Angebote zu halten. Sie ging dabei auch auf den schwierigen Arbeitsmarkt ein, in dem sich viele Träger um relativ wenige Bewerber bemühen müssten. Das Angebot an offenen Stellen mache es pädagogischen Fachkräften einfach, sich passende Stellen heraus zu picken und auch kurzfristig zwischen Stellen zu wechseln. Gerade für Franfurter Stadtteile in Randlagen sei es so schwer, neue Fachkräfte für offene Stellen zu finden.

Der Umgang mit Notbetreungen wurde von den Eltern angesprochen und es stand der Wunsch im Raum, Kita Frankfurt möge einen Pool an Sprigern bereit halten, die bei Krankheiten oder anderen Personalausfällen einspringen können. Es zeigte sich dabei im Gespräch, dass für solche Pläne kaum Personal zu finden sei. Eigenes Personal würde sofort offenen und festen Stellen in einzelnen Einrichtungen zugeordnet. Mit Zeitarbeitsfirmen arbeite man zwar zusammen, aber auch dort seien oft keine geeigneten Mitarbeiter mehr verfügbar.

Der Vorstoß von Eltern, selbst bei Personalengpässen einzuspringen, wurde zwar gelobt, sei aber nicht einfach umzusetzen. Eltern könnten in Einrichtungen durchaus unterstützen, sie könnten aber nicht die gleiche Verantwortung übernehmen wie angestellte Mitarbeiter. Daher sei es auch nicht möglich, mit Eltern einen Personalnotstand auszugleichen. Möglich sei es aber, qualifizierten Eltern eine Teilzeitstelle anzubieten.

GEB setzt sich für Klimaschutz ein

8. Mai 2019

Seine Sitzung am 11. April 2019 stellte der GEB ganz ins Zeichen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes. Sie verstand sich als Startsignal, um gemeinsam mit der Betriebsleitung von Kita Frankfurt verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im Tagesgeschäft zu verankern. Als Eltern sehen wir es als unsere Aufgabe an, auch in diesem Bereich die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Als Experten hatte der GEB den Klimawissenschaftler Prof. Dr. Curtius zu Gast, der die Diskussion mit zahlreichen Fakten anregte und dabei auf die Dringlichkeit nachhaltigen Handelns hinwies. Er stand auch für Fragen der Teilnehmer des Abends zur Verfügung.

An die Betriebsleiterin Gabriele Bischoff wurde von der Arbeitsgruppe Umwelt & Nachhaltigkeit des GEB eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen für praktische Maßnahmen übergeben. „Handeln Sie aktiv im Interesse der Zukunft unserer Kinder und machen Sie nachhaltiges Handeln zu einem der Grundsätze der Arbeit von Kita Frankfurt!“, forderten GEB-Mitglieder dabei auf.

Für den primären Handlungsbereich von Kita Frankfurt — der Arbeit mit den Kindern — sagte Frau Bischoff zu, das Thema Nachhaltigkeit weiter zu verfolgen. Es gäbe bereits viele Ansätze, die in den Einrichtungen umgesetzt würden. Frau Bischoff und ihre Mitarbeiterin Frau Sporket-Ries beschrieben unter anderem das Projekt „faire Kita“. Im Rahmen solcher Projekte beteilige sich Kita Frankfurt bereits an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft in Frankfurt.

Mit Blick auf weitergehende Änderungen, zum Beispiel bei baulichen Maßnahmen, der Nutzung alternativer Energien oder dem Einkauf von Windeln und anderen Wegwerfartikeln, sah Frau Bischoff aber die Gestaltungsmöglichkeiten des Eigenbetriebs als eingeschränkt an. Hier sei Kita Frankfurt von verschiedenen städtischen Vorgaben abhängig. Insgesamt sei auch die Vorbildrolle und die Mitarbeit der Eltern von großer Bedeutung.

Im Rahmen seiner Arbeitsgruppe Umwelt & Nachhaltigkeit will der GEB auch in den kommenden Monaten dieses Thema weiter verfolgen. Wir möchten dafür sorgen, dass die Diskussion nicht im Unternehmensalltag untergeht. Wir werden uns für konkrete Handlungsschritte einsetzen, um mit Veränderungen im Kleinen und Großen die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Der GEB

Der Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) ist die auf den Regionalelternversammlungen am Jahresende gewählte Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren.
Erfahren Sie hier mehr von unseren Aktivitäten, Vorhaben und all dem, was für die Belange rund um die städtischen Kinderzentren von Bedeutung ist.

Zum Newsletter anmelden

* Pflichtfelder

Einwilligung

Damit wir Sie über die Aktivitäten des GEB auf dem Laufenden halten können, benötigen wir zunächst Ihr Einverständnis. Bitte bestätigen Sie Ihre Einwilligung, in dem Sie sie das nachfolgende Feld ankreuzen.

Sie können den Newsletter jederzeit einfach abbestellen oder Ihre Newsletter-Einstellungen anpassen. Entsprechende Links finden Sie am Ende jedes Newsletters, den Sie von uns erhalten.

Wir nutzen Mailchimp als Plattform für unsere E-Mails. Mit Ihrer Anmeldung müssen Sie zustimmen, dass Mailchimp Ihre Daten speichern und verarbeiten darf. Weitere Informationen zu Mailchimp.

Besuchen Sie unsere Facebook-Seite!
Hier können Sie sich direkt mit uns und anderen Eltern austauschen und finden weitere aktuelle Informationen.

Unser Flyer

Hier gibt es unseren Flyer als PDF zum Download.