Neuer Vorstand gewählt

13. Dezember 2019

Am 13. Dezember wurde ein neuer GEB-Vorstand gewählt. Betriebsleiterin Gabriele Bischoff hatte die neuen GEB-Mitglieder in die Zentrale von Kita Frankfurt auf der Zeil eingeladen. Mit 14 Vertretern der Kita-Regionen war die Sitzung gut besucht. Die Anwensenden zeigten großes Interesse an der Mitarbeit in der Elternvertretung und lassen damit auf ein interessantes Jahr im GEB hoffen.

In der konstituierenden Sitzung des GEBs ging es dann nicht nur darum, Vorsitz, Stellvertreter und Beisitzer zu wählen. Auch die Elternvertreter, die in den nächsten Monaten für die Kita Frankfurt-Eltern die Magistratsausschüsse begleiten werden, nur neu gewählt.

Zum Vorsitzenden wurde erstmals Thomas Krohn aus Frankfurt-Sossenheim gewählt. Zu seiner Stellvertreterin bestimmten die GEB-Mitglieder Jennifer Fritsch aus Niederrad. Als Beisitzer wurden Sandra Bayer, Matthias Dörzbacher und Ole Schäfer gekürt. Im Jugendhilfeausschuss werden Ole Schäfer und Joanne Bauer die Eltern vertreten, im Fachausschuss Kinderbetreuung Thomas Krohn und Clara Richter.

Thomas Krohn kündigte als neuer Vositzender an, in den nächsten Woche seine Vorschläge zur zukünftigen Arbeit des GEB vorzustellen. Um die Zusammenarbeit innerhalb des GEB zu fördern, soll es auch in diesem Jahr wieder einen Wochenend-Workshop mit allen GEB-Mitgliedern geben.

Geld für die ErzieherInnen-Ausbildung

17. Dezember 2018

Am 17. Dezember gab Bundes-Bildungsministerin Giffey bekannt, dass der Bund im kommenden Jahr die Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin fördern will. Rund 300 Millionen Euro sollen den Ländern zur Verfügung gestellt werden, um mehr Fachkräfte für die Kitas zu gewinnen.

Derzeit müssen angehende Erzeiher/innen ihre Ausbildung zum Großteil selbst finanzieren. Die schulische Ausbildung inkl. der Praktika in den Einrichtungen werden nicht bezahlt. Die damit verbundenen Kosten für die Auszubildenden können abschrecken. Sie könnten ein Grund dafür sein, dass sich nicht genug Interessenten für diesen Beruf finden.

Weitere Informationen im Online-Angebot der Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/inland/kita-bund-101.html

Personalmangel Thema im Fachausschuss Kinderbetreuung

27. November 2018

Der Fachausschuss Kinderbetreuung ist ein Gremium des Frankfurter Magistrats, also der Stadtverwaltung. Hier kommen Vertreter der Träger der Kinderzentren zusammen mit Politikern und der Verwaltung, also Mitarbeitern von Schulamt und Jugend- und Sozialamt. Gemeinsam besprechen sie Themen rund um die Kinderbetreuung in Frankfurt. Der GEB ist hier mit einem Mitglied vertreten und stimmberechtigt.

Die Sitzung am 26. November stand im Zeichen des Personalmangels.

Zu Beginn wurde berichtet, dass sich Bildungs-Dezenentin Sylvia Weber in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener Träger getroffen hatte. Gemeinsam habe man Ideen besprochen, wie mehr Personal für die Kinderzentren gefunden werden kann. Die genannten Ideen sind noch recht unkonkret. Unter anderem könnte es aber eine Koordinationsstelle der Träger geben, um Personalfragen auch gemeinsam regelmäßig zu besprechen.

Danach stellten die drei Frankfurter Berufsschulen, die ErzieherInnen ausbilden, aktuelle Zahlen vor. Stark zusammengefasst lässt sich sagen, dass es in Frankfurt derzeit rund 1000 angehende ErzieherInnen in den drei Schulen gibt - über die drei Jahre der Ausbildung verteilt. Pro Jahr könnten also ca. 300 neue ErzieherInnen auf den Markt kommen. Die Fresenius-Hochschule gab aber zum Beispiel an, dass nur rund 80 % ihrer Absolventen auch in den gelernten Beruf einstiegen. Einige beginnen statt dessen zu studieren, widmen sich der Familienplanung oder steigen in anderen Berufsfeldern ein.

Die Schulen beklagen dabei, dass ihnen derzeit neue Studierende fehlen. So können auch die Schulen nicht alle Klassen füllen. Die Zahlen der Interessenten seien rückläufig. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. Es gibt staatlichen Förderungen, die aber nicht alle Kosten der Ausbildung abdecken.

Für den Nachwuchsmangel in den Frankfurter Einrichtungen wird auch verantwortlich gemacht, dass die Lebenshaltungskosten in Frankfurt zu hoch seien. So würden sich Frankfurter Absolventen eher Wohnungen im Umland suchen. Wer dann als ErzieherIn den Berufseinstieg in Frankfurt gefunden hat, entwickelt mitunter das Interesse, auch nahe am Wohnort arbeiten zu können. So zieht es qualifizierte ErzieherInnen aus Frankfurt ins Umland.

Abschließend wurde noch diskutiert, welche Auswirkungen die neue Regelung der kostenlosen Kindergartenzeit bis zum Schuleintritt haben könne. Konkret gab es in einer Einrichtung von Eltern die Forderung, die kostenlose Kindergartenzeit bis Schulbeginn bedeute auch die Verfügbarkeit eines Kindergartenplatzes bis zum Tag vor der Einschulung. Aus Sicht des Schulamts haben aber die Verträge zwischen Eltern und Trägern Vorrang. Ist der Vertrag zum Beispiel bis zum 30.7. geschlossen, die Schule beginnt aber erst am 10.8., so bestünde kein Anspruch der Eltern, den Kindergartenplatz auch im August nutzen zu können. Einige Träger sahen in dieser Diskussion bereits für kommenden Sommer Probleme bei der Vergabe neuer Kita-Plätze, da neue Kinder dann nicht vor Schulbeginn aufgenommen werden könnten.

Der GEB

Der Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) ist die auf den Regionalelternversammlungen am Jahresende gewählte Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren.
Erfahren Sie hier mehr von unseren Aktivitäten, Vorhaben und all dem, was für die Belange rund um die städtischen Kinderzentren von Bedeutung ist.

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