GEB auf der Familienmesse 2019

16. September 2019

Der GEB präsentierte sich am 15. September gemeinsam mit Kita Frankfurt bei der Familienmesse im Frankfurter Palmengarten. Wir bedanken uns für die vielen interessanten Gespräche und Begegnungen!

An unserem Stand im Saal des Gesellschaftshauses standen wir für Fragen zur Verfügung und erklären Aufgaben und Angebote der Elternvertretung bei Kita Frankfurt. Zudem präsentierten wir unser neues Plakat, das wir auch an die Einrichtungen versenden. Und wir zeigen erstmals unser neues Malbuch mit Inhalten für Eltern und Kinder. In einer Umfrage sammelten wir Stimmen von Besuchern der Messe, warum für die Elternarbeit eine wichtige Aufgabe ist.

Stand und Zukunft der Kinderbetreuung

13. August 2019

Der Fachausschuss Kinderbetreuung der Stadt Frankfurt befasste sich am Montag mit verschiedenen Aspekten der Entwicklung der Betreuungsplätze.

Mit Blick in die Zukunft wurde kurz vom Fachforum "Zukunft Frankfurter Kinder sichern" berichtet. Hier stehen im Rahmen der "großen Zukunftsfragen" auch Aspekte der Kinderbetreuung in einer immer weiter wachsenden Stadt im Vordergrund.

Auch die Beratungen über ein neues Konzept für die Ganztagsbetreuung der Grundschüler blicken in die Zukunft. Ende Oktober sollen die bisherigen Ergebnisse vorgestellt werden. Für eine klare Vorstellung, wie es um die Zukunft der Horte und ESBen steht, wird aber wohl erst die Pilotphase mit einigen Schulen in einigen Jahren sorgen.

Als Basis für die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung gelten die aktuellen Zahlen, die zuletzt zu Ende 2018 vom Stadtschulamt erhoben wurden. Dabei waren in Frankfurt rund 53.000 Betreuungsplätze verfügbar, davon waren in 2018 rund 1300 Plätze neu hinzu gekommen.

Für die rund 25.000 Kinder unter drei Jahren stehen rund 12.000 Plätze bereit. Damit liegt die Versorgungsrate bei 47%. Ziel ist eine Rate von 50 bis 60 Prozent, je nach Stadtteil.

Für die rund 26.000 Kinder im Kindergartenalter stehen rund 25.000 Plätze zur Verfügung. Die Versorgungsrate liege dort bei 96 Prozent. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken, da mehr Kinder als erwartet zugezogen seien.

Im Bereich der Betreuung der rund 27.000 Grundschüler gibt es derzeit in Frankfurt gut 15.000 Plätze, davon ca. 9000 in Horten, 6000 in der ESB. Die Betreuungsrate liege bei 58%. Ziel der Stadt ist derzeit noch eine Betreuungsrate von 65%, könnte jedoch bald erhöht werden.

Die Basis der Zahlen des Stadtschulamts sind dabei immer die rechnerisch verfügbaren Plätze. Es wird dabei eingeräumt, dass davon ca. 3000 Plätze nicht belegt werden können. Neben anderen Gründen liege dies am Fachkräftemangel. Mit der Fachkräftegewinnung befassen sich daher auch weiterhin verschiedene Gremien der Stadt, auch unter direkter Führung von Bildungsdezernentin Weber.

Bestätigt wurden vom Fachausschuss die Planungen der Stadt, die Betreuungsquote im U3-Bereich zu verbessern. Damit kann Kita Frankfurt zusätzliche Stunden für Erzieher und Leitungspersonal in Krippen einplanen. Hierfür werden im Haushalt zusätzliche 754.000 Euro pro Jahr eingeplant. Da die Vorgaben für Kita Frankfurt dann auch von den anderen Trägern übernommen werden, plant die Stadt zudem weitere 6,8 Mio Euro pro Jahr für die Kinderbetreuung der Unter-3-Jährigen ein.

Kinder im Garten seit 10 Jahren

24. Juni 2019

Am 24. Juni feierte Kita Frankfurt im Palmengarten das 10-jährige Bestehen des Angebots Kinder im Garten. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Palmengartens können Kindergarten-Gruppen in mehrtägigen Projekten Pflanzen erkunden. Das Angebot wurde vor 10 Jahren von Doris Sporket-Ries ins Leben gerufen, die auch als Regionalleitung bei Kita Frankfurt bekannt ist, in diesem Jahr jedoch in den Ruhestand gehen wird.

Die Kinder besuchen dabei in Ausflügen mit dem Kindergarten nicht einfach nur den Palmengarten. Sie beschäftigen sich mit konkreten Themen wie Bambus oder Wehrhaften Pflanzen, lernen diese kennen und nehmen auch Pflanzen mit nach Hause.

Jährlich besuchen rund 300 Kinder die Angebote im Palmengarten. Diese stehen auch anderen Trägern offen, gut 75 % der Kinder kommen aber aus Einrichtung von Kita Frankfurt. Kinder im Garten in ein Angebot, das die Einrichtungen als Teil des Kita Bildungsnetzes buchen können. Betriebsleiterin Gabriele Bischoff lobte das Engagement der Beteiligen und betone die Nachhaltigkeit des Angebots – sowohl aus ökologischer wie aus pädagogischer Sicht. Sie betonte auch die Einzigkeit des Projekts, das es so nur einmal in Deutschland gäbe. Es fördere Bildung und Chancengleichheit der Kinder und binde über Elternnachmittage auch die Erziehungberechtigten mit ein.

Die unterschiedlichen Angebote des Kita Bildungsnetzes (KBN) von Kita Frankfurt liegen den Leitungen der Einrichtungen als Katalog vor. Sie können vom Elternbeirat eingesehen werden und es kann auch gemeinsam überlegt werden, für welche Angebote sich eine Einrichtung bewerben soll.

GEB-Sitzung im Juni

24. Juni 2019

Am 13. Juni hatte der GEB neben den Eltern auch Betriebsleiterin Gabriele Bischoff zur öffentlichen Sitzung nach Frankfurt-Goldstein geladen. Dabei ging es unter anderem um die Themen Personal, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Horte.

Zum Thema Fachkräftemangel erklärte Frau Bischoff verschiedene Maßnahmen von Kita Frankfurt, sich als attraktiver Arbeitgeber zu zeigen. Dabei beschrieb sie unter anderem neue Ansätze, Quereinsteigern aus anderen Berufen die Arbeit als Erzieherin oder Erzieher bei Kita Frankfurt zu ermöglichen. Sie beantwortete auch verschiedene Fragen der anwesenden Eltern, zum Beispiel zur Bezahlung der Berufseinsteiger und zu Sonderleistungen, die Kita Frankfurt seinen Mitarbeitern anbieten kann.

Zur Zukunft der Horte erklärte Frau Bischoff, dass die Stadt Frankfurt bei Schulneubauten bereits auf das Konzept der Ganztagschule baue und in diesen neuen Schulbezirken keine Horte mehr einplane. Für Bestandsbauten sehe sie aber derzeit nicht die Gefahr eines aktiven Abbaus von Hortplätzen. Die räumlichen und personellen Umstände müssten an allen Standorten genau betrachtet werden. Oft gäbe es keine Alternative zu den bestehenden Horten.

Frau Bischoff berichtete, die im April vom GEB vorgetragenen Ansätze zum nachhaltigen Arbeiten bei Kita Frankfurt intern sowie mit der Dezernentin besprochen zu haben. Frau Bischoff sehe die Möglichkeiten von Kita Frankfurt vor allem im pädagogischen Bereich, Dezernentin Weber habe auch bauliche Ideen genannt. Der GEB wird auch dieses Thema weiter verfolgen.

GEB setzt sich für Klimaschutz ein

8. Mai 2019

Seine Sitzung am 11. April stellte der GEB ganz ins Zeichen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes. Sie verstand sich als Startsignal, um gemeinsam mit der Betriebsleitung von Kita Frankfurt verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im Tagesgeschäft zu verankern. Als Eltern sehen wir es als unsere Aufgabe an, auch in diesem Bereich die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Als Experten hatte der GEB den Klimawissenschaftler Prof. Dr. Curtius zu Gast, der die Diskussion mit zahlreichen Fakten anregte und dabei auf die Dringlichkeit nachhaltigen Handelns hinwies. Er stand auch für Fragen der Teilnehmer des Abends zur Verfügung.

An die Betriebsleiterin Gabriele Bischoff wurde von der Arbeitsgruppe Umwelt & Nachhaltigkeit des GEB eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen für praktische Maßnahmen übergeben. „Handeln Sie aktiv im Interesse der Zukunft unserer Kinder und machen Sie nachhaltiges Handeln zu einem der Grundsätze der Arbeit von Kita Frankfurt!“, forderten GEB-Mitglieder dabei auf.

Für den primären Handlungsbereich von Kita Frankfurt — der Arbeit mit den Kindern — sagte Frau Bischoff zu, das Thema Nachhaltigkeit weiter zu verfolgen. Es gäbe bereits viele Ansätze, die in den Einrichtungen umgesetzt würden. Frau Bischoff und ihre Mitarbeiterin Frau Sporket-Ries beschrieben unter anderem das Projekt „faire Kita“. Im Rahmen solcher Projekte beteilige sich Kita Frankfurt bereits an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft in Frankfurt.

Mit Blick auf weitergehende Änderungen, zum Beispiel bei baulichen Maßnahmen, der Nutzung alternativer Energien oder dem Einkauf von Windeln und anderen Wegwerfartikeln, sah Frau Bischoff aber die Gestaltungsmöglichkeiten des Eigenbetriebs als eingeschränkt an. Hier sei Kita Frankfurt von verschiedenen städtischen Vorgaben abhängig. Insgesamt sei auch die Vorbildrolle und die Mitarbeit der Eltern von großer Bedeutung.

Im Rahmen seiner Arbeitsgruppe Umwelt & Nachhaltigkeit will der GEB auch in den kommenden Monaten dieses Thema weiter verfolgen. Wir möchten dafür sorgen, dass die Diskussion nicht im Unternehmensalltag untergeht. Wir werden uns für konkrete Handlungsschritte einsetzen, um mit Veränderungen im Kleinen und Großen die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Gesamtkonzept ganztags arbeitende Grundschule

30. April 2019

Das "Gesamtkonzept ganztags arbeitende Grundschule" stand am 29. April beim Fachausschuss Kinderbetreuung auf der Tagesordnung. Derzeit sind sieben verschiedene Modelle der Nachmittagsbetreuung von Grundschülern in Frankfurt im Einsatz - der Hort ist eines davon.

In verschiedenen Arbeitskreisen werden noch Details dieses Konzepts entworfen. Ende Oktober 2019 soll eine erste Bilanz gezogen werden. Nach einer zweijährige Pilotphase mit einigen Schulen ist dann erst mit Blick auf das Jahr 2025 mit einer weitreichenden Umsetzung zu rechnen. Diskutiert wurde dabei u.a., ob das neue Konzept problematisch für die Horte und ihre Träger werden kann und ob die Wahlfreiheit der Eltern eingeschränkt wird, wenn die Schule die Details der Nachmitagsbetreuung festlegt.

Weitere Informationen hierzu finden sich auch unter www.frankfurt-macht-schule.de.

Als weiteres Thema wurde vorgestellt, dass das Stadtschulamt in 2018 den Trägern für die Weiterbildung von Mitarbeitern im U3-Bereich (Krippen) Gelder zur Verfügung stellen konnte, die aber nur wenig genutzt wurden. In 2019 zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.

Die Trägervertreter gaben an, dass die Personalsituation im U3-Bereich derzeit so eng sei, das Weiterbildungen kaum ohne Ausfälle in den Gruppen ermöglicht werden könnten und daher zusätzliche Weiterbildungen der Mitarbeiter kaum umsetzbar seien, ohne Gruppe tageweise schließen zu müssen. Es soll nun nach neuen Modellen der Weiterbildung gesucht werden, die dennoch für die Träger umsetzbar sind.

In der nächsten Sitzung soll u.a. das Thema der interkulturellen Zusammenarbeit mit Eltern behandelt werden.

Neues aus dem Fachausschuss Kinderbetreuung

Am 11. März tagte der Fachausschuss Kinderbetreuung des Frankfurter Magistrats. Den Schwerpunkt der Sitzung bildete die Vorstellung des Frankfurter Trägers BVZ. Zuvor wurde von der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe zum Entwurf eines Ganztagskonzepts für die Kinderbetreuung in Frankfurt berichtet.

In Frankfurt suchen Stadt und Träger derzeit nach einem neuen Konzept, um die Betreuung von Kindern nach der Schule zu organisieren. Die Landespolitik will weiterhin die Ganztagsschule ausbauen. In Frankfurt gibt es mit u.a. Horten und Erweiterten Schulischen Betreuungen (ESB) aber auch andere Konzepte. Mit einem Ganztagskonzept für Frankfurt soll nun eine einheitliche Linie gefunden werden. In der Steuerungsgruppe kommen Vertreter von Trägern und Schule, Schülern und Eltern sowie aus der Politik zusammen. Inhaltlich will man sich dann mit Fragen rund um Personal, Kooperationen, Räumlichkeiten, Verwaltung und der Verzahnung untereinander befassen.

Der BVZ ist ein freier Träger, der ca. 6000 Kinder in 160 Einrichtungen betreut. Es gibt eine enge Bindung an Unternehmen, da der BVZ auch firmeneigenen Einrichtungen betreut. Durch die aktuelle Personalknappheit können derzeit etwa 300 Plätze nicht vergeben werden. Betroffen ist vor allem der Bereich der Unter-3-Jährigen. Ein Ausbau der Plätze wurde in den vergangenen Jahren nicht mehr forciert. Man wolle nach einer langen Wachstumsphase nun mehr auf Qualität statt Quantität setzen. Eine Elternbeteiligung gibt es beim BVZ nur innerhalb der Einrichtungen.

Mit Blick auf Anträge aus der Politik unterstützt der Fachausschuss zum Beispiel einen Antrag der Links-Fraktion im Römer, mit dem möglichst kurzfristig neue Hortplätze in Nied geschaffen werden sollen.

Abstimmung mit dem Bildungsdezernat

09. März 2019

Der GEB ist stellvertretend für die Eltern der Einrichtungen von Kita Frankfurt auch im Gespräch mit dem Bildungsdezernat. Ende Februar kamen vier GEB-VertreterInnen mit Nicole Möhrmann und Jasmin Misev, Referentinnen von Dezernentin Sylvia Weber, zusammen.

In dem Gespräch ging es neben einem gegenseitigen Kennenlernen um die Schwerpunkte der jeweiligen Arbeit. Zwei zentrale Aspekte standen dabei im Vordergrund: Der Ausbau von Betreuungsplätzen und die Gewinnung neuer Fachkräfte. Besonders interessant waren hier die von Frau Möhrmann beschriebenen, trägerübergreifenden Bestrebungen, neue Erzieher zu akquirieren und auszubilden.

Bei der Suche nach neuen Standorten für Krippen, Kigas und Horte arbeiten Dezernat und Schulamt zusammen. Aber auch Eltern sind eingeladen, leer stehende und passende Gebäude wie Supermärkte oder Postämter zu melden. Gerne gibt der GEB Vorschläge auch weiter. Dezernat und Schulamt prüfen dann die Machbarkeit der Projekte.

Weitere Themen waren u.a. die Weiterentwicklung der Vergabeplattform kindernet, das städtische Fair Trade-Projekt FaireKita sowie der Ausbau einer Landes-Elternvertretung.

In diesem Jahr soll es noch weitere Termine geben, um die Interessen der Elternschaft auch direkt im Dezernat zu Gehör zu bringen.

Gesund Aufwachsen in Frankfurt

10. März 2019

Das Frankfurter Gesundheitsamt hat die Initiative Gesund Aufwachsen in Frankfurt gestartet. Hier ist der GEB angefragt, das Konzept zu unterstützen. Höchst wurde zum Pilot-Stadtteil ernannt. U.a. soll sich das Kinderparlament mit dem Thema befassen und auch Einrichtungsleitungen von Kita Frankfurt haben sich bereits unterrichten lassen. Der GEB und der REB im Westen können für die Eltern hier mitwirken.

GEB-Sitzung am 14. Februar

17. Februar 2019

Die GEB-Sitzung am 14. Februar 2019 gab den teilnehmenden Eltern die Möglichkeit, Fragen an Betriebsleiterin Frau Bischoff zu richten und die Antworten zu diskutieren.

Zunächst stand dabei das Thema Essen im Vordergrund. Frau Bischoff erklärte, dass der Ausschreibungsprozess derzeit in der Vorbereitung sei. Erst 2020 / 2021 wird eine Entscheidung für eine neue Beauftragung eines Essens-Zulieferers fallen. Kita Frankfurt muss sich dabei an die städtischen Vorgaben halten, solche Aufträge alle fünf Jahre neu auszuschreiben. Die Kriterien zur Bewertung der Anbieter sollen gemeinsam mit dem GEB als Elternvertretung ausgearbeitet werden. Kita Frankfurt sei sich der Verantwortung bewusst, dass viele Kinder ihre Hauptmahlzeit(en) in den Kinderzentren zu sich nehmen und die qualitative Nährstoffversorgung dort erfüllt werden müsse.

Ausgehend von einigen Beispiel kam auch die Personalsituation in den Einrichtungen, aber auch allgemein zu Sprache. Das knappe Personal könnte immer wieder zu Engpässen führen, räumte Frau Bischoff ein. Die Leitungen vor Ort hätten aber auch Möglichkeiten, gemeinsam mit den Regionalleitungen Ersatz zu suchen. Dabei gäbe es auch die Möglichkeit, Honorarkräfte, pädagogische Zeitarbeitende oder auch studentische Aushilfskräfte  für einzelne Angebote einzustellen. Allgemein sei der Arbeitsmarkt recht leer gefegt. Zwar werde ausgebildet, doch das Interesse sei begrenzt. Kita Frankfurt bemühe sich daher mit verschiedenen Programmen um Nachwuchs unter Berufseinsteigern, aber auch unter Quereinsteiger. Man böte Konditionen an, die über dem Durchschnitt lägen. Auch mit Blick auf Gruppengröße und Personalschlüssel biete Kita Frankfurt Arbeitsbedingungen, die über dem Landesdurchschnitt lägen.

Zum Ausbau der Hortplätze gab Frau Bischoff an, dass Kita Frankfurt kontinuierlich Plätze ausbaue. Das Ziel der Politik sei jedoch landesweit der Ausbau der Ganztagsschulen. Daher sei die Zukunft eines Ausbaus der Hortplätze auch für Kita Frankfurt noch nicht vorhersagbar.

Frau Bischoff erklärte das in diesen Tagen an alle Eltern versandte Schreiben zur Vergabe der Integrationsplätze. Sie sagte erneut zu, dass nicht mit einem Abbau von Kapazitäten zu rechnen sei. Die häufig genannten Zahlen verstünden sich als planerische Rechengrundlage, nicht als Vorgabe an die Einrichtungsleitungen. Sie sollten nicht anders interpretiert werden.

Bei Fragen zu diesen und weiteren Themen steht der GEB allen Eltern zur Verfügung.
Sprechen Sie uns gern an. Unsere E-Mail-Adresse lautet: info@geb-frankfurt.de
 
 

Krisentreffen zum Thema Inklusion

31. Januar 2019

Am Abend des 30. Januar 2019 trafen sich besorgte Eltern, Elternbeiräte, Regionalelternbeiräte, Mitglieder des GEB und Mitarbeiter/innen der betroffen Kinderzentren mit Kita Frankfurt, vertreten u.a. durch Frau Bischoff und mit der Dezernentin Frau Weber.

Anlass des Treffens war das interne Schreiben von Frau Bischoff an die Kita-Leitungen bezüglich der Regelungen zur Aufnahme von I-Kindern. Dieser Brief löste bei Eltern und Kita-Leitungen große Besorgnis aus.

Frau Bischoff und Frau Weber brachten mehrfach zum Ausdruck, dass es sich um ein großes Missverständis handele und alle bestehenden I-Plätze bestehen bleiben würden. Es würden weder Kinder in andere Einrichtungen versetzt noch Personal versetzt oder abgebaut. Es gäbe in den drei betroffenen Kinderzentren auch keinen Aufnhamestopp oder zukünftig eine Reduzierung der Plätze - es sei denn, der Bedarf würde allgemein sinken.

Die beschriebenen Richtwerte sollen für Kinderzentren gelten, die sich bisher gescheut haben, Inklusionsplätze anzubieten.

Frau Weber und Frau Bischoff kündigten eine zeitnahe schriftliche Klarstellung des Sachverhalts an.

Fachausschuss Kinderbetreuung tagte

28. Januar 2019

Am 28. Januar nahm der GEB, vertreten durch Clara Richter und Thomas Krohn, an der Sitzung des Fachausschusses Kinderbetreuung teil. Auf der Tagesordnung stand vorwiegend die Jahresplanung 2019. Auf Wunsch des GEB wurde aber auch die Platzvergabe an Kinder mit Integrationsbedarf angesprochen.

Während der für dieses Jahr geplanten Sitzungen will sich der Ausschuss unter anderem über das Gesamtkonzept Ganztag für die Betreuung von Schulkindern, Projekte zur Sprachförderung und geplanten Kita-Neubauten informieren lassen. Auch die Themen Fachkräftemangel, die Ausbildung der Fachkräfte und das Thema Inklusion sollen behandelt werden. Zudem sollen Erfahrungen  mit der Entgeltfreiheit in Frankfurt gesammelt und ausgewertet werden. Der GEB regte an, auch das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auf die Tagesordnung zu setzen.

In der aktuellen Diskussion um die Vergabe von Plätzen an Kinder mit Förderbedarf vertrat Frau Sporket-Ries Kita Frankfurt in der Sitzung. Nach der Vorstellung der Kritikpunkte der Eltern durch den GEB erklärte sie, dass keine Veränderung der Vorgaben gesetzt sind. Die 1-Kind-pro-Gruppe-Vorgabe bestünde schon seit mehreren Jahren. Eine strenge Umsetzung dieser Richtlinie sei aber in der Praxis nicht möglich, urteilten auch Vertreter anderer Träger.

Kita Frankfurt betreue derzeit ca. 260 Kinder mit Förderbedarf. Eine wohnortnahe Betreuung sei das Ziel von Kita Frankfurt. Es würden dabei aber immer individuelle Aspekte berücksichtigt. Ein Stopp von Aufnahmen sei nicht vorgesehen, auch nicht in den Einrichtungen, die derzeit überdurchschnittlich viele I-Plätze anbieten. Um lange Wege für die Kinder zu vermeiden, werde aber hinterfragt, ob einige Einrichtungen nicht derzeit zu viele I-Plätze anbieteten. Dies solle mit Leitungen und Teams hinterfragt werden. Man sei in diesem Prozess aber noch nicht so weit, hier schon Entscheidungen zu treffen.

GEB plant die Arbeit für 2019

27. Januar 2019

Am Samstag, 26. Januar, kamen die Mitglieder des GEB zu einer ersten Sitzung nach den Wahlen im Dezember zusammen. Im Vordergrund der Sitzung stand die Planung der Themen und Aufgaben für 2019.

Die GEB-Mitglieder ordneten sich Arbeitsgruppen zu, die die Themen der Arbeit in den nächsten Monaten begleiten wollen. Als neues Thema will sich der GEB dabei dem Thema "Umwelt und Nachhaltigkeit" annehmen und Bildung sowie Umsetzung zu diesem Thema hinterfragen. Wie im Vorjahr wird auch die Personalsituation und die Neuvergabe der Essen-Lieferungen auf der Tagesordnung bleiben.

Ebenso wird sich der GEB dem Thema Inklusion annehmen, um die Vergabe von Plätze und das Verfahren der Beantragung zu beobachten. Auch die Richtlinien der Elternarbeit möchte der GEB gemeinsam mit Kita Frankfurt überprüfen und aktualisieren.

Der Außendarstellung des GEB und der Abstimmung mit den REBs wird sich ein weiteres Team annehmen. Der GEB will in diesem Jahr in den Einrichtungen und bei den Eltern sichtbarer werden und sucht nach Wegen, dies zu ermöglichen.

Diskussion um Inklusion

23. Januar 2019

In den Einrichtungen von Kita Frankfurt werden auch Kinder mit verschiedenen Arten von Beeinträchtigungen betreut. In der Vergangenheit haben sich dabei drei Einrichtungen mit überdurchschnittlich vielen inklusiven Plätzen der Betreuung dieser Kinder verschrieben.

Mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist auch Kita Frankfurt gefordert, Kinder mit Beeinträchtigungen verstärkt in der Nähe ihrer Wohnungen und in regulären Gruppen zu betreuen. Die Eltern in den drei eingangs genannten Einrichtungen befürchten nun den Verlust der dort gesammelten Kompetenzen sowie der Möglichkeit, sich über das Kinderzentrum mit anderen Eltern auszutauschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Die Umsetzung der Vorgaben, die Kita Frankfurt vom Sozialdezenat übernommen hat, hat im Januar 2019 zu ersten Protesten der betroffenen Eltern geführt. Der Gesamtelternbeirat nimmt sich ebenfalls diesem Thema an und sucht das Gespräch mit Eltern und Leitung. Gemeinsam wollen wir auch bei diesem schweren Thema eine Lösung finden, die für Kinder, Eltern und Träger einen guten Weg darstellt.

Neuer Vorstand gewählt

13. Dezember 2019

Am 13. Dezember wurde ein neuer GEB-Vorstand gewählt. Betriebsleiterin Gabriele Bischoff hatte die neuen GEB-Mitglieder in die Zentrale von Kita Frankfurt auf der Zeil eingeladen. Mit 14 Vertretern der Kita-Regionen war die Sitzung gut besucht. Die Anwensenden zeigten großes Interesse an der Mitarbeit in der Elternvertretung und lassen damit auf ein interessantes Jahr im GEB hoffen.

In der konstituierenden Sitzung des GEBs ging es dann nicht nur darum, Vorsitz, Stellvertreter und Beisitzer zu wählen. Auch die Elternvertreter, die in den nächsten Monaten für die Kita Frankfurt-Eltern die Magistratsausschüsse begleiten werden, nur neu gewählt.

Zum Vorsitzenden wurde erstmals Thomas Krohn aus Frankfurt-Sossenheim gewählt. Zu seiner Stellvertreterin bestimmten die GEB-Mitglieder Jennifer Fritsch aus Niederrad. Als Beisitzer wurden Sandra Bayer, Matthias Dörzbacher und Ole Schäfer gekürt. Im Jugendhilfeausschuss werden Ole Schäfer und Joanne Bauer die Eltern vertreten, im Fachausschuss Kinderbetreuung Thomas Krohn und Clara Richter.

Thomas Krohn kündigte als neuer Vositzender an, in den nächsten Woche seine Vorschläge zur zukünftigen Arbeit des GEB vorzustellen. Um die Zusammenarbeit innerhalb des GEB zu fördern, soll es auch in diesem Jahr wieder einen Wochenend-Workshop mit allen GEB-Mitgliedern geben.

Geld für die ErzieherInnen-Ausbildung

17. Dezember 2018

Am 17. Dezember gab Bundes-Bildungsministerin Giffey bekannt, dass der Bund im kommenden Jahr die Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin fördern will. Rund 300 Millionen Euro sollen den Ländern zur Verfügung gestellt werden, um mehr Fachkräfte für die Kitas zu gewinnen.

Derzeit müssen angehende Erzeiher/innen ihre Ausbildung zum Großteil selbst finanzieren. Die schulische Ausbildung inkl. der Praktika in den Einrichtungen werden nicht bezahlt. Die damit verbundenen Kosten für die Auszubildenden können abschrecken. Sie könnten ein Grund dafür sein, dass sich nicht genug Interessenten für diesen Beruf finden.

Weitere Informationen im Online-Angebot der Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/inland/kita-bund-101.html

Personalmangel Thema im Fachausschuss Kinderbetreuung

27. November 2018

Der Fachausschuss Kinderbetreuung ist ein Gremium des Frankfurter Magistrats, also der Stadtverwaltung. Hier kommen Vertreter der Träger der Kinderzentren zusammen mit Politikern und der Verwaltung, also Mitarbeitern von Schulamt und Jugend- und Sozialamt. Gemeinsam besprechen sie Themen rund um die Kinderbetreuung in Frankfurt. Der GEB ist hier mit einem Mitglied vertreten und stimmberechtigt.

Die Sitzung am 26. November stand im Zeichen des Personalmangels.

Zu Beginn wurde berichtet, dass sich Bildungs-Dezenentin Sylvia Weber in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener Träger getroffen hatte. Gemeinsam habe man Ideen besprochen, wie mehr Personal für die Kinderzentren gefunden werden kann. Die genannten Ideen sind noch recht unkonkret. Unter anderem könnte es aber eine Koordinationsstelle der Träger geben, um Personalfragen auch gemeinsam regelmäßig zu besprechen.

Danach stellten die drei Frankfurter Berufsschulen, die ErzieherInnen ausbilden, aktuelle Zahlen vor. Stark zusammengefasst lässt sich sagen, dass es in Frankfurt derzeit rund 1000 angehende ErzieherInnen in den drei Schulen gibt - über die drei Jahre der Ausbildung verteilt. Pro Jahr könnten also ca. 300 neue ErzieherInnen auf den Markt kommen. Die Fresenius-Hochschule gab aber zum Beispiel an, dass nur rund 80 % ihrer Absolventen auch in den gelernten Beruf einstiegen. Einige beginnen statt dessen zu studieren, widmen sich der Familienplanung oder steigen in anderen Berufsfeldern ein.

Die Schulen beklagen dabei, dass ihnen derzeit neue Studierende fehlen. So können auch die Schulen nicht alle Klassen füllen. Die Zahlen der Interessenten seien rückläufig. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. Es gibt staatlichen Förderungen, die aber nicht alle Kosten der Ausbildung abdecken.

Für den Nachwuchsmangel in den Frankfurter Einrichtungen wird auch verantwortlich gemacht, dass die Lebenshaltungskosten in Frankfurt zu hoch seien. So würden sich Frankfurter Absolventen eher Wohnungen im Umland suchen. Wer dann als ErzieherIn den Berufseinstieg in Frankfurt gefunden hat, entwickelt mitunter das Interesse, auch nahe am Wohnort arbeiten zu können. So zieht es qualifizierte ErzieherInnen aus Frankfurt ins Umland.

Abschließend wurde noch diskutiert, welche Auswirkungen die neue Regelung der kostenlosen Kindergartenzeit bis zum Schuleintritt haben könne. Konkret gab es in einer Einrichtung von Eltern die Forderung, die kostenlose Kindergartenzeit bis Schulbeginn bedeute auch die Verfügbarkeit eines Kindergartenplatzes bis zum Tag vor der Einschulung. Aus Sicht des Schulamts haben aber die Verträge zwischen Eltern und Trägern Vorrang. Ist der Vertrag zum Beispiel bis zum 30.7. geschlossen, die Schule beginnt aber erst am 10.8., so bestünde kein Anspruch der Eltern, den Kindergartenplatz auch im August nutzen zu können. Einige Träger sahen in dieser Diskussion bereits für kommenden Sommer Probleme bei der Vergabe neuer Kita-Plätze, da neue Kinder dann nicht vor Schulbeginn aufgenommen werden könnten.

Der GEB

Der Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) ist die auf den Regionalelternversammlungen am Jahresende gewählte Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren.
Erfahren Sie hier mehr von unseren Aktivitäten, Vorhaben und all dem, was für die Belange rund um die städtischen Kinderzentren von Bedeutung ist.

Zum Newsletter anmelden

* Pflichtfelder

Einwilligung

Damit wir Sie über die Aktivitäten des GEB auf dem Laufenden halten können, benötigen wir zunächst Ihr Einverständnis. Bitte bestätigen Sie Ihre Einwilligung, in dem Sie sie das nachfolgende Feld ankreuzen.

Sie können den Newsletter jederzeit einfach abbestellen oder Ihre Newsletter-Einstellungen anpassen. Entsprechende Links finden Sie am Ende jedes Newsletters, den Sie von uns erhalten.

Wir nutzen Mailchimp als Plattform für unsere E-Mails. Mit Ihrer Anmeldung müssen Sie zustimmen, dass Mailchimp Ihre Daten speichern und verarbeiten darf. Weitere Informationen zu Mailchimp.

Besuchen Sie unsere Facebook-Seite!
Hier können Sie sich direkt mit uns und anderen Eltern austauschen und finden weitere aktuelle Informationen.

Unser Flyer

Hier gibt es unseren Flyer als PDF zum Download.