Neues aus dem Fachausschuss Kinderbetreuung

Am 11. März tagte der Fachausschuss Kinderbetreuung des Frankfurter Magistrats. Den Schwerpunkt der Sitzung bildete die Vorstellung des Frankfurter Trägers BVZ. Zuvor wurde von der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe zum Entwurf eines Ganztagskonzepts für die Kinderbetreuung in Frankfurt berichtet.

In Frankfurt suchen Stadt und Träger derzeit nach einem neuen Konzept, um die Betreuung von Kindern nach der Schule zu organisieren. Die Landespolitik will weiterhin die Ganztagsschule ausbauen. In Frankfurt gibt es mit u.a. Horten und Erweiterten Schulischen Betreuungen (ESB) aber auch andere Konzepte. Mit einem Ganztagskonzept für Frankfurt soll nun eine einheitliche Linie gefunden werden. In der Steuerungsgruppe kommen Vertreter von Trägern und Schule, Schülern und Eltern sowie aus der Politik zusammen. Inhaltlich will man sich dann mit Fragen rund um Personal, Kooperationen, Räumlichkeiten, Verwaltung und der Verzahnung untereinander befassen.

Der BVZ ist ein freier Träger, der ca. 6000 Kinder in 160 Einrichtungen betreut. Es gibt eine enge Bindung an Unternehmen, da der BVZ auch firmeneigenen Einrichtungen betreut. Durch die aktuelle Personalknappheit können derzeit etwa 300 Plätze nicht vergeben werden. Betroffen ist vor allem der Bereich der Unter-3-Jährigen. Ein Ausbau der Plätze wurde in den vergangenen Jahren nicht mehr forciert. Man wolle nach einer langen Wachstumsphase nun mehr auf Qualität statt Quantität setzen. Eine Elternbeteiligung gibt es beim BVZ nur innerhalb der Einrichtungen.

Mit Blick auf Anträge aus der Politik unterstützt der Fachausschuss zum Beispiel einen Antrag der Links-Fraktion im Römer, mit dem möglichst kurzfristig neue Hortplätze in Nied geschaffen werden sollen.

Abstimmung mit dem Bildungsdezernat

09. März 2019

Der GEB ist stellvertretend für die Eltern der Einrichtungen von Kita Frankfurt auch im Gespräch mit dem Bildungsdezernat. Ende Februar kamen vier GEB-VertreterInnen mit Nicole Möhrmann und Jasmin Misev, Referentinnen von Dezernentin Sylvia Weber, zusammen.

In dem Gespräch ging es neben einem gegenseitigen Kennenlernen um die Schwerpunkte der jeweiligen Arbeit. Zwei zentrale Aspekte standen dabei im Vordergrund: Der Ausbau von Betreuungsplätzen und die Gewinnung neuer Fachkräfte. Besonders interessant waren hier die von Frau Möhrmann beschriebenen, trägerübergreifenden Bestrebungen, neue Erzieher zu akquirieren und auszubilden.

Bei der Suche nach neuen Standorten für Krippen, Kigas und Horte arbeiten Dezernat und Schulamt zusammen. Aber auch Eltern sind eingeladen, leer stehende und passende Gebäude wie Supermärkte oder Postämter zu melden. Gerne gibt der GEB Vorschläge auch weiter. Dezernat und Schulamt prüfen dann die Machbarkeit der Projekte.

Weitere Themen waren u.a. die Weiterentwicklung der Vergabeplattform kindernet, das städtische Fair Trade-Projekt FaireKita sowie der Ausbau einer Landes-Elternvertretung.

In diesem Jahr soll es noch weitere Termine geben, um die Interessen der Elternschaft auch direkt im Dezernat zu Gehör zu bringen.

Gesund Aufwachsen in Frankfurt

10. März 2019

Das Frankfurter Gesundheitsamt hat die Initiative Gesund Aufwachsen in Frankfurt gestartet. Hier ist der GEB angefragt, das Konzept zu unterstützen. Höchst wurde zum Pilot-Stadtteil ernannt. U.a. soll sich das Kinderparlament mit dem Thema befassen und auch Einrichtungsleitungen von Kita Frankfurt haben sich bereits unterrichten lassen. Der GEB und der REB im Westen können für die Eltern hier mitwirken.

GEB-Sitzung am 14. Februar

17. Februar 2019

Die GEB-Sitzung am 14. Februar 2019 gab den teilnehmenden Eltern die Möglichkeit, Fragen an Betriebsleiterin Frau Bischoff zu richten und die Antworten zu diskutieren.

Zunächst stand dabei das Thema Essen im Vordergrund. Frau Bischoff erklärte, dass der Ausschreibungsprozess derzeit in der Vorbereitung sei. Erst 2020 / 2021 wird eine Entscheidung für eine neue Beauftragung eines Essens-Zulieferers fallen. Kita Frankfurt muss sich dabei an die städtischen Vorgaben halten, solche Aufträge alle fünf Jahre neu auszuschreiben. Die Kriterien zur Bewertung der Anbieter sollen gemeinsam mit dem GEB als Elternvertretung ausgearbeitet werden. Kita Frankfurt sei sich der Verantwortung bewusst, dass viele Kinder ihre Hauptmahlzeit(en) in den Kinderzentren zu sich nehmen und die qualitative Nährstoffversorgung dort erfüllt werden müsse.

Ausgehend von einigen Beispiel kam auch die Personalsituation in den Einrichtungen, aber auch allgemein zu Sprache. Das knappe Personal könnte immer wieder zu Engpässen führen, räumte Frau Bischoff ein. Die Leitungen vor Ort hätten aber auch Möglichkeiten, gemeinsam mit den Regionalleitungen Ersatz zu suchen. Dabei gäbe es auch die Möglichkeit, Honorarkräfte, pädagogische Zeitarbeitende oder auch studentische Aushilfskräfte  für einzelne Angebote einzustellen. Allgemein sei der Arbeitsmarkt recht leer gefegt. Zwar werde ausgebildet, doch das Interesse sei begrenzt. Kita Frankfurt bemühe sich daher mit verschiedenen Programmen um Nachwuchs unter Berufseinsteigern, aber auch unter Quereinsteiger. Man böte Konditionen an, die über dem Durchschnitt lägen. Auch mit Blick auf Gruppengröße und Personalschlüssel biete Kita Frankfurt Arbeitsbedingungen, die über dem Landesdurchschnitt lägen.

Zum Ausbau der Hortplätze gab Frau Bischoff an, dass Kita Frankfurt kontinuierlich Plätze ausbaue. Das Ziel der Politik sei jedoch landesweit der Ausbau der Ganztagsschulen. Daher sei die Zukunft eines Ausbaus der Hortplätze auch für Kita Frankfurt noch nicht vorhersagbar.

Frau Bischoff erklärte das in diesen Tagen an alle Eltern versandte Schreiben zur Vergabe der Integrationsplätze. Sie sagte erneut zu, dass nicht mit einem Abbau von Kapazitäten zu rechnen sei. Die häufig genannten Zahlen verstünden sich als planerische Rechengrundlage, nicht als Vorgabe an die Einrichtungsleitungen. Sie sollten nicht anders interpretiert werden.

Bei Fragen zu diesen und weiteren Themen steht der GEB allen Eltern zur Verfügung.
Sprechen Sie uns gern an. Unsere E-Mail-Adresse lautet: info@geb-frankfurt.de
 
 

Krisentreffen zum Thema Inklusion

31. Januar 2019

Am Abend des 30. Januar 2019 trafen sich besorgte Eltern, Elternbeiräte, Regionalelternbeiräte, Mitglieder des GEB und Mitarbeiter/innen der betroffen Kinderzentren mit Kita Frankfurt, vertreten u.a. durch Frau Bischoff und mit der Dezernentin Frau Weber.

Anlass des Treffens war das interne Schreiben von Frau Bischoff an die Kita-Leitungen bezüglich der Regelungen zur Aufnahme von I-Kindern. Dieser Brief löste bei Eltern und Kita-Leitungen große Besorgnis aus.

Frau Bischoff und Frau Weber brachten mehrfach zum Ausdruck, dass es sich um ein großes Missverständis handele und alle bestehenden I-Plätze bestehen bleiben würden. Es würden weder Kinder in andere Einrichtungen versetzt noch Personal versetzt oder abgebaut. Es gäbe in den drei betroffenen Kinderzentren auch keinen Aufnhamestopp oder zukünftig eine Reduzierung der Plätze - es sei denn, der Bedarf würde allgemein sinken.

Die beschriebenen Richtwerte sollen für Kinderzentren gelten, die sich bisher gescheut haben, Inklusionsplätze anzubieten.

Frau Weber und Frau Bischoff kündigten eine zeitnahe schriftliche Klarstellung des Sachverhalts an.

Fachausschuss Kinderbetreuung tagte

28. Januar 2019

Am 28. Januar nahm der GEB, vertreten durch Clara Richter und Thomas Krohn, an der Sitzung des Fachausschusses Kinderbetreuung teil. Auf der Tagesordnung stand vorwiegend die Jahresplanung 2019. Auf Wunsch des GEB wurde aber auch die Platzvergabe an Kinder mit Integrationsbedarf angesprochen.

Während der für dieses Jahr geplanten Sitzungen will sich der Ausschuss unter anderem über das Gesamtkonzept Ganztag für die Betreuung von Schulkindern, Projekte zur Sprachförderung und geplanten Kita-Neubauten informieren lassen. Auch die Themen Fachkräftemangel, die Ausbildung der Fachkräfte und das Thema Inklusion sollen behandelt werden. Zudem sollen Erfahrungen  mit der Entgeltfreiheit in Frankfurt gesammelt und ausgewertet werden. Der GEB regte an, auch das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auf die Tagesordnung zu setzen.

In der aktuellen Diskussion um die Vergabe von Plätzen an Kinder mit Förderbedarf vertrat Frau Sporket-Ries Kita Frankfurt in der Sitzung. Nach der Vorstellung der Kritikpunkte der Eltern durch den GEB erklärte sie, dass keine Veränderung der Vorgaben gesetzt sind. Die 1-Kind-pro-Gruppe-Vorgabe bestünde schon seit mehreren Jahren. Eine strenge Umsetzung dieser Richtlinie sei aber in der Praxis nicht möglich, urteilten auch Vertreter anderer Träger.

Kita Frankfurt betreue derzeit ca. 260 Kinder mit Förderbedarf. Eine wohnortnahe Betreuung sei das Ziel von Kita Frankfurt. Es würden dabei aber immer individuelle Aspekte berücksichtigt. Ein Stopp von Aufnahmen sei nicht vorgesehen, auch nicht in den Einrichtungen, die derzeit überdurchschnittlich viele I-Plätze anbieten. Um lange Wege für die Kinder zu vermeiden, werde aber hinterfragt, ob einige Einrichtungen nicht derzeit zu viele I-Plätze anbieteten. Dies solle mit Leitungen und Teams hinterfragt werden. Man sei in diesem Prozess aber noch nicht so weit, hier schon Entscheidungen zu treffen.

GEB plant die Arbeit für 2019

27. Januar 2019

Am Samstag, 26. Januar, kamen die Mitglieder des GEB zu einer ersten Sitzung nach den Wahlen im Dezember zusammen. Im Vordergrund der Sitzung stand die Planung der Themen und Aufgaben für 2019.

Die GEB-Mitglieder ordneten sich Arbeitsgruppen zu, die die Themen der Arbeit in den nächsten Monaten begleiten wollen. Als neues Thema will sich der GEB dabei dem Thema "Umwelt und Nachhaltigkeit" annehmen und Bildung sowie Umsetzung zu diesem Thema hinterfragen. Wie im Vorjahr wird auch die Personalsituation und die Neuvergabe der Essen-Lieferungen auf der Tagesordnung bleiben.

Ebenso wird sich der GEB dem Thema Inklusion annehmen, um die Vergabe von Plätze und das Verfahren der Beantragung zu beobachten. Auch die Richtlinien der Elternarbeit möchte der GEB gemeinsam mit Kita Frankfurt überprüfen und aktualisieren.

Der Außendarstellung des GEB und der Abstimmung mit den REBs wird sich ein weiteres Team annehmen. Der GEB will in diesem Jahr in den Einrichtungen und bei den Eltern sichtbarer werden und sucht nach Wegen, dies zu ermöglichen.

Diskussion um Inklusion

23. Januar 2019

In den Einrichtungen von Kita Frankfurt werden auch Kinder mit verschiedenen Arten von Beeinträchtigungen betreut. In der Vergangenheit haben sich dabei drei Einrichtungen mit überdurchschnittlich vielen inklusiven Plätzen der Betreuung dieser Kinder verschrieben.

Mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist auch Kita Frankfurt gefordert, Kinder mit Beeinträchtigungen verstärkt in der Nähe ihrer Wohnungen und in regulären Gruppen zu betreuen. Die Eltern in den drei eingangs genannten Einrichtungen befürchten nun den Verlust der dort gesammelten Kompetenzen sowie der Möglichkeit, sich über das Kinderzentrum mit anderen Eltern auszutauschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Die Umsetzung der Vorgaben, die Kita Frankfurt vom Sozialdezenat übernommen hat, hat im Januar 2019 zu ersten Protesten der betroffenen Eltern geführt. Der Gesamtelternbeirat nimmt sich ebenfalls diesem Thema an und sucht das Gespräch mit Eltern und Leitung. Gemeinsam wollen wir auch bei diesem schweren Thema eine Lösung finden, die für Kinder, Eltern und Träger einen guten Weg darstellt.

Neuer Vorstand gewählt

13. Dezember 2019

Am 13. Dezember wurde ein neuer GEB-Vorstand gewählt. Betriebsleiterin Gabriele Bischoff hatte die neuen GEB-Mitglieder in die Zentrale von Kita Frankfurt auf der Zeil eingeladen. Mit 14 Vertretern der Kita-Regionen war die Sitzung gut besucht. Die Anwensenden zeigten großes Interesse an der Mitarbeit in der Elternvertretung und lassen damit auf ein interessantes Jahr im GEB hoffen.

In der konstituierenden Sitzung des GEBs ging es dann nicht nur darum, Vorsitz, Stellvertreter und Beisitzer zu wählen. Auch die Elternvertreter, die in den nächsten Monaten für die Kita Frankfurt-Eltern die Magistratsausschüsse begleiten werden, nur neu gewählt.

Zum Vorsitzenden wurde erstmals Thomas Krohn aus Frankfurt-Sossenheim gewählt. Zu seiner Stellvertreterin bestimmten die GEB-Mitglieder Jennifer Fritsch aus Niederrad. Als Beisitzer wurden Sandra Bayer, Matthias Dörzbacher und Ole Schäfer gekürt. Im Jugendhilfeausschuss werden Ole Schäfer und Joanne Bauer die Eltern vertreten, im Fachausschuss Kinderbetreuung Thomas Krohn und Clara Richter.

Thomas Krohn kündigte als neuer Vositzender an, in den nächsten Woche seine Vorschläge zur zukünftigen Arbeit des GEB vorzustellen. Um die Zusammenarbeit innerhalb des GEB zu fördern, soll es auch in diesem Jahr wieder einen Wochenend-Workshop mit allen GEB-Mitgliedern geben.

Geld für die ErzieherInnen-Ausbildung

17. Dezember 2018

Am 17. Dezember gab Bundes-Bildungsministerin Giffey bekannt, dass der Bund im kommenden Jahr die Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin fördern will. Rund 300 Millionen Euro sollen den Ländern zur Verfügung gestellt werden, um mehr Fachkräfte für die Kitas zu gewinnen.

Derzeit müssen angehende Erzeiher/innen ihre Ausbildung zum Großteil selbst finanzieren. Die schulische Ausbildung inkl. der Praktika in den Einrichtungen werden nicht bezahlt. Die damit verbundenen Kosten für die Auszubildenden können abschrecken. Sie könnten ein Grund dafür sein, dass sich nicht genug Interessenten für diesen Beruf finden.

Weitere Informationen im Online-Angebot der Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/inland/kita-bund-101.html

Personalmangel Thema im Fachausschuss Kinderbetreuung

27. November 2018

Der Fachausschuss Kinderbetreuung ist ein Gremium des Frankfurter Magistrats, also der Stadtverwaltung. Hier kommen Vertreter der Träger der Kinderzentren zusammen mit Politikern und der Verwaltung, also Mitarbeitern von Schulamt und Jugend- und Sozialamt. Gemeinsam besprechen sie Themen rund um die Kinderbetreuung in Frankfurt. Der GEB ist hier mit einem Mitglied vertreten und stimmberechtigt.

Die Sitzung am 26. November stand im Zeichen des Personalmangels.

Zu Beginn wurde berichtet, dass sich Bildungs-Dezenentin Sylvia Weber in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener Träger getroffen hatte. Gemeinsam habe man Ideen besprochen, wie mehr Personal für die Kinderzentren gefunden werden kann. Die genannten Ideen sind noch recht unkonkret. Unter anderem könnte es aber eine Koordinationsstelle der Träger geben, um Personalfragen auch gemeinsam regelmäßig zu besprechen.

Danach stellten die drei Frankfurter Berufsschulen, die ErzieherInnen ausbilden, aktuelle Zahlen vor. Stark zusammengefasst lässt sich sagen, dass es in Frankfurt derzeit rund 1000 angehende ErzieherInnen in den drei Schulen gibt - über die drei Jahre der Ausbildung verteilt. Pro Jahr könnten also ca. 300 neue ErzieherInnen auf den Markt kommen. Die Fresenius-Hochschule gab aber zum Beispiel an, dass nur rund 80 % ihrer Absolventen auch in den gelernten Beruf einstiegen. Einige beginnen statt dessen zu studieren, widmen sich der Familienplanung oder steigen in anderen Berufsfeldern ein.

Die Schulen beklagen dabei, dass ihnen derzeit neue Studierende fehlen. So können auch die Schulen nicht alle Klassen füllen. Die Zahlen der Interessenten seien rückläufig. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. Es gibt staatlichen Förderungen, die aber nicht alle Kosten der Ausbildung abdecken.

Für den Nachwuchsmangel in den Frankfurter Einrichtungen wird auch verantwortlich gemacht, dass die Lebenshaltungskosten in Frankfurt zu hoch seien. So würden sich Frankfurter Absolventen eher Wohnungen im Umland suchen. Wer dann als ErzieherIn den Berufseinstieg in Frankfurt gefunden hat, entwickelt mitunter das Interesse, auch nahe am Wohnort arbeiten zu können. So zieht es qualifizierte ErzieherInnen aus Frankfurt ins Umland.

Abschließend wurde noch diskutiert, welche Auswirkungen die neue Regelung der kostenlosen Kindergartenzeit bis zum Schuleintritt haben könne. Konkret gab es in einer Einrichtung von Eltern die Forderung, die kostenlose Kindergartenzeit bis Schulbeginn bedeute auch die Verfügbarkeit eines Kindergartenplatzes bis zum Tag vor der Einschulung. Aus Sicht des Schulamts haben aber die Verträge zwischen Eltern und Trägern Vorrang. Ist der Vertrag zum Beispiel bis zum 30.7. geschlossen, die Schule beginnt aber erst am 10.8., so bestünde kein Anspruch der Eltern, den Kindergartenplatz auch im August nutzen zu können. Einige Träger sahen in dieser Diskussion bereits für kommenden Sommer Probleme bei der Vergabe neuer Kita-Plätze, da neue Kinder dann nicht vor Schulbeginn aufgenommen werden könnten.

Der GEB

Der Gesamtelternbeirat der städtischen Kinderzentren Frankfurts (GEB) ist die auf den Regionalelternversammlungen am Jahresende gewählte Interessenvertretung der Eltern und Kinder gegenüber der Stadt Frankfurt am Main im Bereich der Kinderbetreuung in den städtischen Kinderzentren.
Erfahren Sie hier mehr von unseren Aktivitäten, Vorhaben und all dem, was für die Belange rund um die städtischen Kinderzentren von Bedeutung ist.

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