Fragen und Antworten

Auf dieser Seite beantworten wir Fragen, die von Eltern rund um Lage in der Corona-Pandemie an uns heran getragen werden. Als Eltern versuchen wir, diese Fragen möglichst neutral, korrekt und umfänglich zu beantworten. Als GEB beziehen wir uns dabei auf Informationen, die uns aus verschiedenen Quellen erreichen und fassen diese zusammen. Wir machen uns diese Argumente nicht zu eigen. Für die absolute Korrektheit der Angaben können wir keine Gewähr übernehmen.

Personalausstattung in der Pandemie

Warum kann eine ganze Gruppe bei nur einem Krankheitsfall einer/s Erziehers/in geschlossen werden?

Noch immer ist keine Normalbetreuung in den Einrichtungen möglich. Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen schreibt von Landesebene feste Gruppen vor mit fest zugewiesenem Personal vor. Vorrang vor einer stetigen Betreuung hat der Infektionsschutz.

Damit kann es schnell geschehen, dass zu wenig Personal für den Betrieb einer Gruppe verfügbar ist. Mindestens zwei Kräfte müssen in der Gruppe verfügbar sein. Fällt bei dieser Minimalbesetzung eine Fachkraft aus, muss die Gruppe geschlossen werden.

Informationen zum Vorgehen finden sich auch im Infoblatt des Gesundheitsamts.

Warum gibt es keine Springer, die bei Ausfällen in den Gruppe einspringen können?

Unter den Corona-Bedingungen darf Kita Frankfurt auch keine Springer einsetzen. Dies würde der Vorgabe der strikten Trennung der Gruppen widersprechen.

Auch die Einrichtungsleitungen können nicht als Springer eingebunden werden. Sie haben zudem derzeit einen hohen organisatorischen Aufwand zu verwalten, um den Betrieb sicherzustellen.

 

Gibt es durch Corona mehr oder weniger Personal in den Einrichtungen?

Die Personalbemessung hat sich durch Corona nicht geändert.

Die Träger bekommen die Kosten für Mitarbeiter aus Steuergelder erstattet - unabhängig von der Pandemie. Die Beiträge der Eltern machen da nur einen kleinen Anteil aus. Durch Corona gibt es nicht mehr Geld für mehr Personal. Das ist eine politische Entscheidung, keine Entscheidung von Kita Frankfurt.

Träger, die einen Springerpool vorhalten können, müssen diese Mitarbeiter wohl das dem Grund-Personalbestand heraus nehmen. Es werden aus Geldern der Stadt und des Landes keine zusätzlichen Personalstellen oberhalb der Gruppengrößen finanziert.

Allerdings ergeben sich durch Corona vermehrt Fehlzeiten durch Krankheiten, Quarantänen und Impfungen. Diese müssen alle Träger selbst abzufangen versuchen. Die Personaldecke wird dadurch dünner.

Neueinstellungen sind aber nicht möglich, da sie aus öffentlichen Mitteln finanziert werden müssen. Hier können Mitarbeiter nur eingestellt werden, wenn ("Plan-")Stellen frei werden. Das ist bei Krankheiten oder Quarantänen nicht der Fall.  Zudem ist der Arbeitsmarkt in diesem Bereich seit Jahren recht leer gefegt.

Können Eltern in der Betreuung unterstützen?

Nein, auch das würde die Vorgaben der festen Gruppen durchbrechen.

Das gilt besonders, wenn unterschiedliche Eltern in die Betreuung eingebunden würden.

Sind vereinzelte Gruppenwechsel möglich?

Die Basis des Infektionsschutzes in den Einrichtungen ist die feste Gruppenzuordnung. Das gilt für die Kinder und für die Mitarbeiter. Die 7-Stunden-Regel und andere Vorgaben sind Folge dieser Grundregel. Hier sollten die Einrichtungen keine Wahlfreiheit haben.

Das Land Hessen gesteht hier einen gewissen Spielraum zu. Hier heißt es: "Auch nach dem 21. Februar wird empfohlen, die Betreuung in Kindertageseinrichtungen in konstanten, voneinander getrennten Gruppen mit möglichst wenig Personalwechsel zwischen den Gruppen durchzuführen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Betreuungsangebot kommen, wenn die personellen oder räumlichen Bedingungen in der Kita es nicht anders zulassen." (https://soziales.hessen.de/kita-regelbetrieb-seit-dem-6-juli)

Die Regeln der Stadt Frankfurt sind aber strenger - und nach diesen strengeren Regeln soll sich Kita Frankfurt richten:

Zuletzt am 11. März hieß es hier: "Die Regelungen für einen Kitabetrieb unter Pandemiebedingungen in Frankfurt am Main bleiben bis auf weiteres bestehen: - Die Kinderbetreuung erfolgt ausschließlich in festen Gruppen, die von der jeweiligen Einrichtung gemäß ihres Hygienekonzepts festgelegt werden. - Das pädagogische Personal wird einer Gruppe fest zugeordnet. Zur Sicherstellung der Aufsichtspflicht resultiert daraus ein erhöhter Personalbedarf." (https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/bildung/coronavirus-sars-cov-2-traeger)

Wenn einzelne Leitungen diese Regeln durchbrechen, kann das problematisch sein. Vielleicht ist es gut gemeintes Ziel, hier Schließungen vermeiden zu wollen. Sollte es aber zu Infektionen kommen, vielleicht sogar über Gruppen hinweg, sind Probleme abzusehen.

Sind bezahlte Überstunden möglich, um Ausfälle auszugleichen?

Das ist nur möglich, wenn Planstellen frei sind. Es kann nur so viel Personal eingestellt bzw. bezahlt werden, wie es dem Betreuungschlüssel der Einrichtung bzw. der Anzahl der betreuten Kinder entspricht.

Hier sind die Träger von den Finanzzusagen der Stadt bzw. des Landes abhängig und können nicht spontan mehr Personal bezahlen.

Aktuell wird bereits ein Mehrbedarf von 15 % für Fehlzeiten wie Urlaub und Krankheit eingerechnet. Durch die verschiedenen Corona-Effekte gibt es aber noch höhere Fehlzeiten.

Hier bedarf des politischer Entscheidungen, um Änderungen herbei zu führen.

Ist der Personalschlüssel der momentan unter Pandemiebedingungen geforderten Gruppenbetreuung angepasst worden? Welche Möglichkeiten bestehen, den gesteigerten Personalbedarf zu decken?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Bereits zu Beginn der Pandemie habe ich in Abstimmung mit den Trägern der Betreuungseinrichtungen und dem Stadtschulamt die Vereinbarung getroffen, dass über das übliche Maß hinaus, auch Aushilfskräfte in den Einrichtungen unterstützend eingesetzt werden können. Zur

Rekrutierung der Aushilfskräfte wurden regelmäßig Aufrufe an unterschiedliche Akteur:innen gesandt, so z.B. an die Museen und Freien Theater, an den Sportkreis Frankfurt, die VHS sowie die Universität und die Frankfurt University of Applied Sciences, um pädagogische Aushilfskräfte für die Arbeit in den Kinderzentren zu gewinnen. Aus den Rückmeldungen konnten einige

Arbeitsverhältnisse mit den Kita-Trägern vermittelt werden, wenn auch leider nicht in dem notwendigen Umfang."

Öffnungszeiten in der Pandemie

Warum erfolgte die Reduktion auf die 7-Stunden-Regel?

Die Reduktion auf eine Betreuung von maximal sieben Stunden ist eine Konsequenz, um noch mehr Notdienste durch Ausfälle von Personal zu vermeiden. Das ist nicht gut, aber es ist derzeit das kleinste gemeinsame Übel aus verschiedenen Abwägungen.

Auch Kita Frankfurt ist mit dieser Situation nicht zufrieden, sieht sich hier aber an Vorgaben gebunden. Zudem sollen so Mitarbeiter und Kinder auch geschützt werden.

Hintergrund ist die Vorgabe, dass alle Kinder in festen Gruppen mit fest zugeordnetem Personal betreut werden sollen. Für diese Form der Betreuung ist aber mehr Personal in den Kinderzentren erforderlich. Vor Corona konnten ja am frühen Morgen und am späteren Nachmittag Gruppen zusammenlegt werden. Je nach Größe der Einrichtung konnte in diesen Randzeiten rund 2/3 weniger Personal eingesetzt werden. Das geht durch die Trennung nicht mehr. Einige Einrichtungen könnten so die vollen Öffnungszeiten gar nicht anbieten. Andere Einrichtungen würden das nur bei komplett anwesendem Team schaffen.

Aber die Mitarbeiter werden auch mal krank oder müssen ihren Jahresurlaub nehmen. Auch die aktuellen Impfungen führen dazu, dass Mitarbeiter für einige Tage ausfallen könnten. Wenn dann Personal in den Gruppen fehlt, kann das nicht mehr abgefangen werden und es würden die üblichen Notdienst-Regeln greifen. Im schlimmsten Fall wäre dann für einzelne Gruppen kurzfristig gar keine Betreuung möglich. Auch das soll mit der 7-Stunden-Regel vermieden werden.

 

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Die Betreuung in festen Gruppen und die feste Zuordnung von Fachkräften zu einzelnen Gruppen, wie sie zur Kontaktminimierung zwingend erforderlich ist, macht einen höheren Personalaufwand in den Einrichtungen notwendig, dem wir nur entsprechen können, wenn die Öffnungszeiten reduziert werden. Eine zweite Schicht zur Abdeckung der Früh- und Spätbetreuung ist daher nicht möglich, zumal nach wie vor eine Reihe von Fachkräften den sog. Risikogruppen angehören und somit nicht in der Betreuung eingesetzt werden können. Im Rahmen des Trägertreffens haben sich aus diesem Grund die Träger der Frankfurter Betreuungseinrichtungen ausdrücklich für eine Reduzierung der Öffnungszeiten auf 7 Stunden ausgesprochen.

Die benannten Zeitkorridore wurden dabei von den Trägern vorgeschlagen und mitgetragen. Sofern Einrichtungen eine erweiterte Betreuung Vorort personell sicherstellen können, ist es möglich, dass in Absprache mit den Eltern die regulären Öffnungszeiten weiterhin angeboten werden."

 

Wann werden wieder normale Öffnungszeiten angeboten?

Diese Frage lässt sich derzeit noch nicht beantworten.

Die Reduktion auf 7 Stunden Betreuung pro Tag ist für alle Familien eine Herausforderung. Sie gilt jedoch für alle Träger und alle Einrichtungen in Frankfurt. Sie soll helfen, die Personalausfälle gering zu halten und damit noch weitergehende Einschränkungen zu vermeiden.

Eine generelle Einschränkung über diese 7-Stunden-Regel hinaus ist derzeit nicht geplant.

In Einrichtungen, in denen aber z.B. durch Erkrankungen Personal fehlt, können die üblichen Notdienst-Regel greifen. Dann können in diesen Einrichtungen die Betreuungszeiten weiter eingeschränkt werden bis wieder ausreichend Fachkräfte verfügbar sind. Das galt so aber auch schon vor Corona.

Grundsätzlich ist die Entwicklung der Fallzahlen aber nicht planbar und kommende Entscheidungen daher nicht vorherzusehen.

Wann kann die Bring- und Abholsituation entschärft werden?

Für die Bring- und Abholsituation kann noch keine Verbesserung in Aussicht gestellt werden. Allerdings lässt sich die Frage auch nicht für alle Kinderzentren genau gleich beantworten, da die räumlichen Möglichkeiten sehr unterschiedlich sein können. An einigen Einrichtungen müssen Eltern vielleicht auf enger Straße vor dem Haus warten, in anderen Einrichtungen ist weitläufiger Platz vor dem Tor und in wieder anderen Einrichtungen dürfen Eltern auch den Hof betreten, um die Kinder auf dem Außengelände direkt an der Gruppe abzuholen.

Die Vorgaben des Landes sind zwar in den vergangenen Monaten lockerer geworden. Die Vorgaben sind so nicht mehr so streng, wie sie einmal waren. Dennoch bleibt die Ansteckungsgefahr hoch. Wir stellen uns die vor Corona üblichen Abholsituationen vor: Viele Eltern und Kinder drängen sich an den Garderoben, Jacken und Schuhe fliegen auch mal von rechts nach links und werden sich gegenseitig angereicht. Da haben Eltern noch schnell eine Frage an Erzieher/in und stehen direkte vor der Gruppentür - und die Kinder quetschen sich noch durch. Und dann wollen Kinder auch noch stolz zeigen, was sie in der Gruppe gebastelt haben und Mama und Papa sollen nicht schnell einmal alles anschauen. Alles verständlich - aber alles auch auf engstem Raum. Hier auf Abstände zu achten, wäre für die Team in den Kinderzentren kaum zu machen.

Zudem müssen die Mitarbeiter/innen auch auf die eigene Gesundheit achten. Und Kita Frankfurt muss Regelungen finden, um die Mitarbeiter/innen zu schützen. Schließlich wollen ja auch wir Eltern vor allem, dass die gekürzten Betreuungszeiten nicht noch durch kranke Mitarbeiter noch weiter eingeschränkt werden müssen. Vor diesem Hintergrund scheint das Bringen und Abholen am Tor der derzeit beste Weg zu sein.

Was kann ich tun, wenn ich längere Öffnungszeiten brauche?

Die Einrichtungsleitungen können angesprochen werden, ob sich für einzelne Kinder Sonderregeln bei der Betreuung ermöglichen lassen.

Diese Einzelfallregeln sind möglich, wenn die räumliche und personelle Situation in den Einrichtungen dies zulassen. Die entsprechenden Anträge müssen einzeln gestellt werden und werden nicht allein von der Einrichtungsleitung entschieden. Oft ist eine mündliche Anfrage als Antrag ausreichend, es müssten keine großen Formulare ausgefüllt werden.

Einzelfall-Regeln sind auch für mehrere Kinder in einer Einrichtung möglich. Sie sollen aber Einzelfälle bleiben, die genau begründet werden müssen.

Kann unsere Einrichtung früher/später öffnen/schließen?

Die maximale Betreuungszeit von 7 Stunden ist derzeit vorgegeben. Nur in Einzelfällen kann diese überschritten werden.

Die Einrichtungen haben jedoch die Möglichkeit, die Betreuungszeit von 8 bis 15 Uhr oder von 9 bis 16 Uhr festzulegen. Auch Zeiten wie 8.30 bis 15.30 Uhr können in Krippen und Kindergärten möglich sein. Die Einrichtungsleitungen sollten die Entscheidung zu den Öffnungszeiten gemeinsam mit den Eltern/Elternbeiräten treffen. Die mehrheitlich getroffene Entscheidung gilt dann für alle Eltern.

Horte und ESBen sollten immer bis 16 Uhr die Betreuung sicherstellen. In den Ferien wird die Betreuung daher in den Horten und ESBen auch erst um 9 Uhr beginnen können. Während der Schultage beginnt die Betreuung um 11.30 Uhr. Vor 11.30 Uhr sind die Schulen gefordert, eine angemessene Betreuung der Schulkinder zu ermöglichen.

Einrichtungen, die Kindergarten und Hort anbieten, können für Kindergarten und Hort unterschiedliche Betreuungszeiten anbieten.

Auch getrennte Zeiten zwischen zum Beispiel einzelnen Kindergartengruppen könnten möglich sein. Das muss in den jeweiligen Einrichtungen mit der Einrichtungsleitung besprochen werden, um die Möglichkeiten vor Ort abzustimmen.

Können die Öffnungszeiten mit den Arbeitszeiten berufstätiger Eltern abgestimmt werden?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"In Absprache mit dem Träger bzw. den Einrichtungsleitungen ist eine Anpassung der Öffnungszeiten an die Bedarfe der Eltern und Familien möglich. Dies steht allerdings in Abhängigkeit zu den Gegebenheiten vor Ort (z.B. Einsatz und Verfügbarkeit des Personals, Umsetzung und Sicherstellung der Hygiene- und Schutzkonzepte)."

Warum steht nicht der Betreuungsbedarf der Familien als Hauptkriterium im Mittelpunkt der Öffnungszeiten? Was ist stattdessen das leitende Kriterium?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Das leitende Kriterium bei allen bisher getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen ist der Gesundheitsschutz der Kinder und Erwachsenen in den Einrichtungen und die Eingrenzung der Ausbreitung des Corona-Virus. "

Pädagogische Angebote in der Pandemie

Gibt es spezielle Angebote, die der neuen Situation gerecht werden?

Im Rahmen des Kita-Bildungsnetzes hat Kita Frankfurt neue "Bildungspakete" geschnürrt, auf die Bildungeinrichtungen zugreifen können. Dies sind Angebote, die von den Einrichtungsleitungen gebucht werden können.

Über die Angebote des Kita-Bildungsnetzes können sich die Elternbeiräte bei den Einrichtungsleitungen informieren. Dort sind u.a. Kataloge mit möglichen Angeboten einsehbar.

Online sind nur grundlegende Infos zum Kita-Bildungsnetz verfügbar: https://www.kitafrankfurt.de/angebote/bildungsnetz/

Welche Angebote oder Ausflüge sind derzeit erlaubt?

Die Angebote in den Einrichtungen orientieren sich an der Trennung der Gruppen. Innerhalb der Gruppen sind weitgehend die üblichen Angebote möglich. Bei Nutzung von Sporträumen zum Beispiel muss evtl. vorsichtiger geplant werden. Hier spielen die räumlichen und personellen Möglichkeiten eine große Rolle.

Grundsätzlich sind die Gruppen gehalten, möglichst viel Zeit im Außengelände zu verbringen. Auch hier sollen die Gruppen aber getrennt bleiben. Je nach Platz kann es so sein, dass jeweils nur eine Gruppe gleichzeitig ins Außengelände gehen darf. Oder die Gruppen müssen sich abgetrennte Bereiche auf dem Hof teilen.

Ausflüge sind grundsätzlich auch möglich. Spaziergänge durch den Stadtteil, auf Spielplätze oder in Grünanlagen sind möglich. Hier ist aber auch zu beachten, dass ausreichend Personal für die Betreuung aller Kinder vorhanden sein muss. Hier lassen sich auch Angebote wie Schatzsuchen oder Erkundungen von Wohngegenden planen, bei denen Eltern kontaktlos unterstützen können. Die Möglichkeiten können mit den jeweiligen Einrichtungsleitungen abgesprochen werden.

Auch weitere Ausflüge sind möglich, soweit die Ausflugsziele unter Corona-Bedingungen geöffnet und zugänglich sind. Auch Fahrten mit Bus und Bahn sind möglich. Manche Einrichtungsleitungen planen dabei ein, mit kleineren Kindergruppen in veschiedenen Bussen zu fahren, damit die Busse nicht zu voll werden. Dann ist aber auch der Personalbedarf höher. Auch hier muss im Einzelfall geprüft werden, was machbar ist.

Wie stimmen sich die Einrichtungen zu Best-Practice-Lösungen ab?

Die Leitungen von Kinderzentren der gleichen Region sprechen sich regelmäßig miteinander und der Regionalleitung ab. Neben organisatorischen Punkten werden auch pädagogische Modelle besprochen und Erfahrungen werden ausgetauscht.

Zudem haben die Regionalleitungen die Möglichkeit, den Betrieb in den ihnen zugeordneten Kinderzentren zu beoachten und so das Vorgehen vor Ort zu vergleichen.

Dürfen den Kindern die Zähne geputzt werden?

Zu Beginn der Pandemie wurde das Zähneputzen in den Einrichtungen ausgesetzt. Die Gefahr einer Ansteckung für Kinder und Mitarbeiter durch Nähe und speziell beim Zähneputzen auch durch Kontakt mit Speichel etc. stand im Vordergrund. Hinzu kam, dass die Bäder oft auch recht klein sind. An dieser Regelung wird von Kita Frankfurt aktuell noch festgehalten.

Mittlerweile gibt es aber von anderer Seite auch gegenteilige Empfehlungen, die das Zähneputzen für die Gesundheit als wichtiger erachten. Daher soll das Thema innerhalb von Kita Frankfurt im April neu diskutiert werden, um das bisherige Vorgehen zu überdenken.

Darf es wieder Spielzeugtage in den Einrichtungen geben?

Einige Einrichtungen hatten vor der Pandemie einzelne Tage an denen Kinder ihr Spielzeug mit in das Kinderzentrum nehmen durften. Diese Angebote wurden im Rahmen der Pandemie ausgesetzt.

Darüber, ob solche Tage inzwischen wieder offiziell erlaubt sind, liegen uns noch keine Informationen vor.

Kitagebühren in der Pandemie

Warum erhebt Kita Frankfurt weiter Beiträge?

Kita Frankfurt hat auch bei geschlossenen Einrichtungen und reduziertem Stundenangebot weitgehend die vollen Ausgaben zum Betrieb der Einrichtungen und zur Bezahlung des Personals zu tragen. Die Beiträge der Eltern decken diese Kosten nur zu einem kleinen Teil.

Zu Beginn der Pandemie und vor den Kommunalwahlen gab es politische Entscheidungen, die Beiträge auszusetzen oder zu reduzieren. Kita Frankfurt erhielt dabei weiterhin seine Gelder aus den öffentlichen Kassen. Die Ausfälle durch die Beitragszahlungen wurden aus den Steuergeldern der Stadt Frankfurt ausgeglichen.

Eine Entscheidung über die Höhe der zu zahlenden Beiträge ist so auch keine Entscheidung von Kita Frankfurt. Sie hängt eng an den Finanzmitteln der Stadt Frankfurt und wird mit Blick auf alle Träger getroffen. Hier müssen sich vor allem Bildungsdezernat und Kämmerer ("Finanzminister") der Stadt einig werden.

Die nötigen politischen Prozesse haben auch in der Vergangenheit mitunter lange gedauert und haben schließlich mitunter nicht nur Eltern, sondern auch Träger überrascht und vor buchhalterische Herausforderungen gestellt.

Im Rahmen der Notbetreuungen durch die Corona-Notbremse ab Ende April 2021 wurde vereinbart, dass im Mai 2021 Eltern, deren Kinder das Kinderzentrum nicht besuchen, auch keine Gebühren zahlen müssen. Für alle anderen soll im Mai 2021 nur der halbe Beitrag für Betreuung und Verpflegung fällig werden.

Weitere Schritte bleiben für uns Eltern wie auch für Kita Frankfurt Ende April 2021 noch nicht vorhersehbar. Auch die politische Neuausrichtung der Stadtverordnetenversammlung nach den Kommunalwahlen kann eine entsprechende Entscheidung noch erschweren.

Wie ist die Kostenübernahme für Familien geregelt, die Betreuungsplätze nicht oder nur teilweise nutzen?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Um die Frankfurter Familien finanziell zu entlasten, haben wir in den Monaten Januar und Februar 2021 folgende Regelungen vereinbart: Wenn in den Monaten Januar und Februar kein einziger Betreuungstag in Anspruch genommen wurde, erfolgte eine Erstattung der Betreuungsentgelte zu 100 Prozent. Dies galt ebenfalls für die Verpflegungspauschalen.

Nahmen Familien die Betreuungsangebote ganz oder teilweise in Anspruch, erfolgte eine fünfzigprozentige Befreiung der Entgelte. Dabei spielte die Anzahl der Tage, an denen eine Betreuung stattfand, keine Rolle. Auch hier waren die Verpflegungspauschalen beinhaltet. Kita Frankfurt hat die Eltern und Familien über die Rückerstattungsmodalitäten informiert. Eine tagesgenaue Abrechnung ist bei rd. 54.000 Betreuungsverträgen im Stadtgebiet Frankfurt vom Verwaltungsaufwand her nicht zu leisten."

Wird das monatlich neu verhandelt, warum?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Ein Erlass der Betreuungsentgelte muss immer mit Blick auf die aktuelle Situation und die zur Zeit gültige Landesverordnung abgewogen werden. Eine pauschale Erstattung der Entgelte bei gleichzeitiger Öffnung der Einrichtungen im Regelbetrieb ist nicht möglich. Es ist auch nicht unser Ziel, durch Erstattungen für die Eltern Anreize zur Nicht-Inanspruchnahme der Kitas zu schaffen. Solange eine Betreuung unter den geltenden Hygienebestimmungen möglich ist, sollte diese auch von den Eltern wahrgenommen werden.

Bei einer ganz oder teilweisen Schließung der Einrichtungen oder der expliziten Aufforderung des Landes, die Kinder zu Hause zu betreuen, ist eine Erstattung jedoch gerechtfertigt. Bereits zu Beginn der Pandemie wurden so die Elternentgelte erstattet, um die Frankfurter Familien finanziell zu entlasten. Eine finanzielle Unterstützung des Landes gab es damals nicht."

Schutzmaßnahmen und Testkonzepte

Erhalten Kita-Mitarbeiter/innen ausreichend (FFP2-)Masken?

Die Mitarbeiter in den Kinderzentren erhalten von Kita Frankfurt OP-Masken für ihre Arbeit und für den Arbeitsweg.

Die Masken sollen im Kontakt mit den Kindern getragen werden, soweit dies pädagogisch möglich ist. Gerade in Krippen kann es Situationen geben, in denen die Erzieher*innen nicht immer eine Maske tragen können.

Das Tragen von FFP2-Masken erschwert das Atmen unter der Maske. Die allgemeinen Arbeitsschutz-Vorschriften empfehlen daher, dass nach 75 Minuten unter der FFP2-Maske eine Pause von 30 Minuten gemacht wird. Dies ist in der Arbeit mit den Kindern und angesichts der Personalsituation in den Kinderzentren kaum möglich.

Die Mitarbeiter erhalten zwei FFP2-Masken für besondere Fälle. Ein solcher Fall tritt zum Beispiel ein, wenn bei einem Kind eine Corona-Infektion vermutet wird. Dann wird das Kind einzeln betreut bis die Eltern es abholen. In dieser Zeit kann sich die/der Mitarbeiter/in mit einer FFP2-Maske noch besser schützen.

Wann werden die Erzieher/innen geimpft?

Alle Erzieher/innen in Hessen können sich ebenso wie die Grundschul-Lehrer/innen bereits impfen lassen. Sie müssen dazu einen passenden Termin in einem Impfzentrum buchen.

Die Mitarbeiter/innen von Kita Frankfurt hatten zudem die Möglichkeit, über eine eigene Online-Plattform spezielle Termine für Erzieher/innen und Lehrer/innen zu buchen. Viele Impfungen sind bereits erfolgt.

Die Verfügbarkeit des Impfstoffes und die Diskussionen, für welche Zielgruppe welche Impfstoffe genutzt werden sollten, haben die Impfungen jedoch teils verzögert. Die Impfungen werden auch weiterhin für die Erzieher/innen angeboten.

Aktuell sind die Impfungen jüngerer Mitarbeiter durch den AstraZeneca-Stopp jedoch wieder ausgesetzt.

Nach den Impfungen fehlen Mitarbeiter oft für 1 bis 2 Tage durch Impf-Nebenwirkungen. Dadurch steigern die Impfungen zunächst die Personal-Knappheit in einigen Einrichtungen.

Erhalten Eltern einen Überblick über den Impfstatus der Erzieher/innen?

Eine detaillierten Aussage über den Impfstatus einzelner Mitarbeiter/innen halten wir für schwierig. Es wird nicht zu verlangen sein, dass Mitarbeiter/innen diese Informationen zu ihrer Gesundheit den Eltern offen legen.

Mit Blick auf einzelne Kinderzentren empfehlen wir da das offene Gespräch des Elternbeirats mit der jeweiligen Einrichtungsleitung. Darin könnten Infos gegeben werden, die den Eltern eine Übersicht geben können ohne ins Detail gehen zu müssen. Hier ist der vertrauensvolle Umgang zwischen Einrichtungsleitung und Elternbeirat wichtig.

Auch die Regional-Elternbeiräte können bei den Regionalleitungen den aktuellen Stand der Schutzimpfungen erfragen. Auch wenn es dort keine Detail-Zahlen gibt, erwarten wir doch, dass grundlegende Aussagen über den Fortschritt der Impfungen weitergegegeben werden können.

Werden die Mitarbeiter/innen in den Kinderzentren getestet?

Alle Mitrarbeiter/innen in den Kinderzentren können sich wöchentlich kostenlos testen lassen. Die Kosten dafür übernimmt das Land Hessen. Die Tests sind in den üblichen Testcentern und in Arztpraxen möglich.

Nach Ostern soll es für Mitarbeiter/innen von Kita Frankfurt auch Selbsttests geben, die die Mitarbeiter in Ruhe zu Hause durchführen können. Diese Tests werden den Mitarbeiter/innen vom Land Hessen kostenlos bereitgestellt. Es sollen ab dem 19. April pro Woche und Person zwei Selbsttests verfügbar sein. Die Selbsttests werden den Mitarbeitern mit nach Hause gegeben und sollen vor Beginn der Tätigkeit in der Kita durchgeführt werden. (Laut Schreiben des Hess. Sozialministeriums vom 12. April 2021)

Fällt ein solcher Selbsttest positiv aus, darf der/die Mitarbeiter/in das Kinderzentrum nicht mehr betreten und muss sich einem weiteren Test unterziehen, um das Ergebnis zu bestätigen. In dieser Zeit fehlt die/der Mitarbeiter/in im KiZ ersatzlos.

Warum werden keine Tests zu festen Zeiten vor Ort, im Kinderzentrum, angeboten?

Kita Frankfurt verfügt über kein eigenes Personal, um in allen 143 Kinderzentren regelmäßig Mitarbeiter zu testen.

Andere Träger, die zum Beispiel auch medizinische Dienste und Altenheime betreuen, haben da mitunter weitere Möglichkeiten.

Ansonsten wird in Frankfurt derzeit viel medizinisches Personal in den Impfzentern gebunden. Vereinzelt haben sich Hausärzte angeboten, in Kinderzentren Tests durchzuführen. Dies war dann auch möglich.

Warum werden keine Tests zu festen Zeiten vor Ort, im Kinderzentrum, angeboten?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Eine mobile Testung ist bei rd. 870 Kitas im Stadtgebiet logistisch nicht möglich. Das Angebot des Landes Hessen auf einen wöchentlichen, kostenfreien und anlasslosen SARS-CoV-2-Test in Vertragsarztpraxen für Fachkräfte und sonstige Kräfte in Kitas und für Tagesfamilien bleibt in seiner bestehenden Form auch weiterhin erhalten. Ebenso das Angebot der Kostenübernahme der Stadt Frankfurt für Testungen der Hauswirtschafts- und Integrationskräfte bei entsprechenden Vereinbarungen der Träger mit Test-Anbietern. Es besteht also für alle Beschäftigten in den Einrichtungen weiterhin die Möglichkeit, sich einmal pro Woche kostenlos testen zu lassen.

Durch das Land Hessen wurden außerdem sogenannte „Selbsttests“, also Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch Laien, für die Fachkräfte in den Kitas bestellt. Diese werden bis Anfang der nächsten Woche an die Träger ausgeliefert. Die Selbsttests sind – neben den Schnelltests durch professionelle Anbieter – ein weiteres Mittel, um flexibel und schnell testen zu können. Die Stadt Frankfurt ist hier in enger Abstimmung mit dem Land, um die Verteilung der Tests zu organisieren."

Werden auch Kinder getestet?

Es gibt noch keine konkreten Pläne, auch Kinder in den Kinderzentren von Kita Frankfurt zu testen.

Bei den ganz kleinen Kindern in den Krippen dürfte ein Test kaum durchführbar sein.

Aber auch für die Kindergartenkinder gibt es derzeit nach Angaben des Landes noch keine geeigneten und sicheren Schnelltest. Sollten passende Tests gefunden werden, könnten Sie auch zum Einsatz kommen. Dafür gibt es aber noch keine Termine.

Für Schulkinder ist nach den Osterferien 2021 vorgesehen, dass diese den Präsenzunterricht nur besuchen dürfen, wenn ein Schnelltest negativ ausfällt. Dieser Test wird voraussichtlich im Unterricht gemacht. Für den Besuch im Hort soll es aber keinen eigenen Test geben und es ist auch nicht vorgesehen, dass der Test aus der Schule offengelegt werden muss.

Auf der Webseite der Landesregierung hieß es am 13. April 2021 dazu:

"Regelungen in den Kitas

In den Kitas gibt es weiterhin ein regelmäßiges Testangebot für Erzieherinnen und Erzieher. Kita-Kinder sind von Testungen weiter ausgenommen. Zudem gibt es kein generelles Betretungsverbot für Kitas, aber die Empfehlung an die Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Ein individuelles Betretungsverbot gibt es hingegen für Kinder von engen Kontaktpersonen infizierter Personen ersten Grades, die einer Quarantäne unterliegen."

 

Was geschieht bei einer entdeckten Infektion?

Wird eine Infektion bekannt, wird das Gesundheitamt eingeschaltet. Sollte die Infektion zu Hause entdeckt worden sein, informiert das Gesundheitsamt das Kinderzentrum. Wird die Infektion im KiZ erkannt oder vermutet, informiert Kita Frankfurt das Gesundheitsamt.

Das Gesundheitsamt gibt dann die weiteren Schritte vor. Dazu soll das Gesundheitsamt die genauen Umstände der Infektion und der Begegnungen der Infizierten prüfen. Die Entscheidung des Gesundheitsamts über Quarantäne oder Schließungen von Gruppen oder Einrichtungen ist für Kita Frankfurt dann bindend.

Dabei soll das Gesundheitsamt verschiedene Aspekte unterscheiden: Wie lange war die infizierte Person im Kinderzentrum? Wurden Masken getragen? War man viel drinnen oder draußen? Wie wurde gelüftet? Ist Krippe, Kindergarten oder Hort betroffen? Die Summe dieser Informationen soll über die nötigen Schritte entscheiden. Es können daher unterschiedliche Maßnahmen für verschiedenen Einrichtungen vorgeschrieben werden, auch wenn die Infektionen scheinbar ähnlich sind.

Informationen zum Vorgehen finden sich auch im Infoblatt des Gesundheitsamts.

Erfahren Eltern, wer sich angesteckt hat?

Im Normallfall gilt es, die Erkrankten zu schützen - auch vor einer Verurteilung aus dem sozialen Umfeld. Daher werden die genauen Angaben nicht bekannt gemacht.

Wir verstehen das Interesse vieler Eltern, mehr über eine vermutete oder erkannte Infektion zu erfahren, um das Risiko für die eigene Familie besser einschätzen zu können. Wir bitten aber auch darum, die Situation der erkrankten Familie zu berücksichtigen. Ohne deren Einverständnis sollten keine Informationen zum Gesundheitszustand weitergegeben werden.

Da sich auch aus Abwesenheiten aus Gruppen manchmal Rückschlüsse auf konkrete Personen ziehen lassen, werden die Informationen über eine Infektion oft sehr allgemein gehalten. Hier bitten wir um das Vertrauen, dass die verantwortlichen Stellen die passenden Entscheidungen treffen werden.

Wie ist die aktuelle Infektionslage bei Kita Frankfurt?

Auch wenn sich derzeit die neue Virus-Variante B 1.1.7 verbreitet, sind die Kinderzentren von Kita Frankfurt bisher eher wenig von Infektionen betroffen. Dies wird von Kita Frankfurt auch der Anwendung der Hygiene-Konzepte zugeschrieben. Dennoch kann die neue Virusform auch für die Kinderzentren gefährlicher werden.

Infektionen, die bekannt werden, scheinen vor allem aus den Familien in die Einrichtungen hinein getragen zu werden. Infektionen unter Kindern in den Einrichtungen scheinen sehr selten zu sein.

Dennoch kommt es auch bei Kita Frankfurt in einzelnen Einrichtungen zu deutlicheren Infektionsgeschehen, die sich dann auch im ganzen Stadtteil abbilden. In Folge können auch Gruppen und Kinderzentren geschlossen werden bis das Infektionsgeschehen wieder abflacht.

Informationen zum Infektionsgeschehen finden sich auch im Infoblatt des Gesundheitsamts vom 14. April 2021.

Zum Ende des Monats April 2021 scheinen Infektionen aber etwas häufiger zu werden. Dies wird noch beobachtet.

Warum müssen Eltern in den Gebäuden von Kita Frankfurt medizinische Masken tragen und Abstand halten?

Die Einrichtungen von Kita Frankfurt als städtischem Kita-Träger gelten als öffentliche Dienstgebäude.

Daher gelten die gleichen Vorgaben wir für alle öffentlichen Gebäude auch für die Räume der Kitas.

Budget in der Pandemie

Werden die Budgets der Einrichtungen für nötige Hygienemaßnahmen erhöht?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Die Träger haben die Möglichkeit Materialen, die zur Umsetzung der Hygienemaßnahmen notwendig sind, selbständig zu beschaffen und mit dem Stadtschulamt abzurechnen. Darüber hinaus unterstützen wir die Träger bei der Materialbeschaffung, falls gewünscht. Beispielsweise wurden im letzten Jahr 11 Tonnen Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Aktuell können Träger und Einrichtungen mit medizinischen Masken ausgestattet werden."

Allgemeine Planungssicherheit in der Pandemie

Warum wird so spät von Kita Frankfurt über Änderungen informiert?

Auch bei Kita Frankfurt kommen viele Entscheidungen aus Bund, Land und Stadt erst mit Verzögerungen an. Daher kann oft nicht schneller informiert werden.

Auch wenn vorab Pläne für bestimmte Szenarien erstellt würden, wäre oft nicht schneller klar, welcher Plan in der jeweiligen Situation zum Einsatz kommen darf.

Kita Frankfurt wartet hier die finalen Entscheidungen ab, um keine falschen Informationen an die Eltern weiterzugeben.

Warum ändert Kita Frankfurt an dieser Situation nichts?

Auch die Mitarbeiter von Kita Frankfurt leiten unter der aktuellen Situation. Kita Frankfurt sind da bei vielen der grundlegenden Fragen die Hände gebunden.

Innerhalb von Kita Frankfurt finden auf verschiedenen Ebenen wöchentlich Meetings statt, um die aktuelle Lage zu bewerten und daraus abzuleiten, was dies für die Kinderzentren bedeutet.

Innerhalb der Stadt kann es mitunter Entscheidungen geben, die etwas von den Vorgaben des Landes abweichen. Dieser "Frankfurter Weg" wird dann aber für alle Träger gemeinsam getroffen. Hier spricht Kita Frankfurt mit, entscheidet aber nicht allein.

Fragen an die Politik zu stellen, kann eine Herangehensweise der Eltern sein, um Änderungen herbei führen zu können. Kita Frankfurt könnte Vorstöße in die eine oder andere Richtung auch unterstützen.

Wie sind die Leitungen bei den Umsetzungen der Vorgaben eingebunden?

Die Leitungen der Einrichtungen sind zunächst einmal an die Vorgaben aus Bund, Land und Stadt gebunden. Sie erhalten auch von Kita Frankfurt Handlungsanweisungen.

In einigen Punkten haben die Einrichtungsleitungen auch Freiheiten, neue kreative Lösungswege zu suchen und umzusetzen. Die Elternbeiräte können dazu auf die Einrichtungsleitungen zugehen und eigene Vorschläge machen, die dann besprochen werden können.

Jedoch ist nicht jedes Konzept, das in einem KiZ gut funktioniert, automatisch auch auf andere Einrichtungen übertragbar. Hier müssen die Möglichkeiten gemeinsam mit der Einrichtungsleitung und ggf. der Regionalleitung sondiert werden.

Wie wird durch die Stadt versucht, bei politischen Entscheidungen schneller zu verlässlichen Aussagen den Eltern gegenüber zu gelangen? Gibt es vorab erstellte Pläne, die bei Bedarf umgesetzt werden können?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"In den regelmäßig stattfindenden Trägertreffen, zu welchen ich seit Beginn der Pandemie die Trägervertretungen, Vertretungen der Gewerkschaften, das Gesundheitsamt, das Stadtschulamt und Elternvertretungen einlade, werden Maßnahmen und Vorgehenswesen im Betreuungsbereich abgestimmt. Die Stadt Frankfurt ist allerdings, wie andere Kommunen auch, an die Verordnungen des Landes Hessen gebunden und kann erst nach Bekanntgabe neuer Regelungen auf kommunaler Ebene und im Rahmen ihrer Möglichkeiten tätig werden. Dies geschieht normalerweise innerhalb von eins bis zwei Tagen, so dass die Einrichtungen und über sie die Eltern schnellstmöglich über den aktuellen Stand informiert werden."

Wie kann erreicht werden, dass den Eltern eine ausreichende Vorlaufzeit bei neuen Maßnahmen bleibt?

Antwort von Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber vom 15. April 2021:

"Bereits im letzten Jahr habe ich in Gesprächen mit dem Hessischen Städtetag darauf hingewiesen, dass die Kommunikation sowie die Abstimmungen der angedachten Maßnahmen zwischen Land und den Kommunen verbessert werden müssen. Vor allem mit Blick auf den Umsetzungszeitraum der Verordnungen. Mittlerweile gewährt das Land meist eine Vorlauffrist von einer Woche, d.h. die Verordnungen treten erst eine Woche nach der Beschlussfassung durch das Land in Kraft."

Elterninformationen / Elternbeiräte

Wie können sich Eltern aktuell informieren?

Die Einrichtungsleitungen sollten immer für die Fragen der Eltern ansprechbar sein. Sollten sie einmal Fragen nicht beantworten können, können die Einrichtungsleitungen bei den Regionalleitungen von Kita Frankfurt nachfragen und die Informationen dann an die Eltern weitergeben.

Kita Frankfurt bietet auf seiner Webseite Informationen zu Corona an. Dort erscheinen auch Elternbriefe, die nicht immer über die Einrichtungen bis zu den Eltern gelangen.

Als Gesamt-Elternbeirat bemühen wir uns, aktuelle Informationen auf unserer Webseite zusammenzufassen und schicken bei neuen Informationen auch möglichst zeitnah unseren Newsletter.

Die Stadt Frankfurt informiert die Träger (wie Kita Frankfurt) über eine öffentliche Webseite über Neuerungen. Diese Seite ist damit auch Eltern zugänglich.

Sind Elternabende möglich?

Die Corona-Vorgaben des Landes halten auch Kita Frankfurt noch immer dazu an, Versammlungen von Eltern in den Einrichtungen zu vermeiden. Daher werden auch keine Elternabende im klassischen Format vor Ort angeboten.

Es wäre aber denkbar, dass Einrichtungen Elternabende in digitaler Form anbieten. Die Einrichtungsleitungen haben dazu in den vergangenen Monaten technische Möglichkeiten erhalten.

Die Elternbeiräte vor Ort können sich dafür einsetzen, dass diese Möglichkeiten genutzt werden.

Sind Sitzungen des Elternbeirats möglich?

Sitzungen der Elternbeiräte sind möglich. Allerdings sind auch hier die Corona-Vorgaben zu beachten.

Zu den Sitzungen sollten die Vorsitzenden der Elternbeiräte einladen - nicht die Einrichtungsleitungen. Daher liegt hier das Vorgehen in den Händen der Eltern.

Treffen in den Einrichtungen sind jedoch entsprechend den Corona-Vorgaben nur im kleinen Kreis und mit Abstand möglich. Daher müssen Treffen in den Einrichtungen mit der Leitung zuvor abgestimmt werden.

Elternbeiräte können aber auch zu telefonischen oder digitalen Treffen einladen. Die Entscheidung, welche Plattform genutzt wird, liegt in den Händen der Elternbeiräte. Die Leitung der Einrichtung kann auch die Nutzung der Konferenzplattform von Kita Frankfurt vermitteln.

Elternbeiräte können zu ihren Sitzungen auch weitere Gäste einladen, zum Beispiel auch alle Eltern. Zudem gibt es die Möglichkeit, eine Elternversammlung einzuberufen. Auch hier entscheiden die Eltern über das Vorgehen, soweit es mit den Corona-Vorgaben vereinbar ist.

Welche Möglichkeiten gibt es, von den Erzieher/innen an die Kinder per Anruf/Newsletter oder ähnliches Grüße zu senden?

Es gibt kein vorgegebenes Konzept von Kita Frankfurt hierfür. Die Möglichkeiten sind von den Einrichtungen und deren Personalsituation abhängig. Das Intranet von Kita Frankfurt bietet den Einrichtungsleitungen Hilfe und Impulse an.

Informationen im Überblick

Öffnungen Juni 2021

Notbremse April/Mai 2021

April 2021

Öffnungszeiten ab 22. Februar 2021

Öffnungszeiten im Januar 2021

Shutdown zum Jahreswechsel

Corona allgemein

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