Regeln im Frühjahr 2021

Stand: 14. April 2021

Die Infektionszahlen steigen wieder. Eine Entspannung der Lage in den Kinderzentren ist daher vor Ostern 2021 auch nach einem Jahr Pandemie für viele Familien noch immer nicht in Sicht.

Mit den gestarteten Impfungen ändern sich aber doch einige Begleitumstände. Kita Frankfurt fasste die Lage am 30. März in einem Elternbrief zusammen.

Auf unserer neuen Corona-Seite fassen wir zudem Fragen und Antworten rund um die Corona-Situation in den Kinderzentren zusammen. Diese Seiten werden wir auch weiterhin aktualisieren, um einen möglichst aktuellen Überblick bieten zu können.

Die reduzierte Betreuungszeit von 7 Stunden wird dabei auch weiterhin vorgeschrieben bleiben. Innerhalb dieser Zeit sind viele Kinderzentren gut besucht, auch wenn einige Familien ihre Kinder seit mehreren Monaten nicht in die Einrichtungen bringen. Die persönlichen Einschätzungen sowie der familiäre und berufliche Druck können in Familien sehr unterschiedlich sein.

Die Betreuungsbeiträge werden daher aktuell auch wieder in vollem Umfang erhoben. Insgesamt bleiben die Einschätzungen des folgenden Abschnitts auch im Frühling bisher noch gültig.

Zur Infektionslage in Frankfurt und zum Vorgehen des Gesundheitsamt haben wir uns beim Gesundheitsamt dafür eingesetzt, nähere Angaben zu erhalten. Diese liegen nun als Info-Blatt vor,

Regeln nach den Weihnachtsferien

Stand: 23. Februar 2021

Seit dem 11. Januar 2021 gelten in Hessen strengere Regeln. Die Grundschulen öffnen dabei wieder. Ab dem 22. Februar soll es auch wieder Wechselunterricht in den Klassen geben. Teils werden die Kinder aber möglichst zu Hause unterrichtet werden. Auch die Kinderzentren bleiben geöffnet. Die Empfehlung der Landesregierung, die Kinder zu Hause zu betreuen, gilt ab dem 22. Februar nicht mehr. Kita Frankfurt ruft die Eltern aber auch, dennoch zu prüfen, ob es nötig ist, dass die Kinder in die Kinderzentren kommen.

Die Kinderzentren reduzieren auch nach dem 22. Februar ihre Öffnungszeiten weiter auf maximal sieben Stunden. Diese können von 8 bis 15 Uhr oder von 9 bis 16 Uhr liegen. Einrichtungen sollten gemeinsam mit Elternvertretern entscheiden, welche Zeiten für die Einrichtung gelten sollen.

Horte und ESBen sollen von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet bleiben. Eine Beschränkung auf Kinder, die auch tatsächlich die Schule besuchen, ist zum 12. Januar wieder aufgehoben worden. Nach Irritationen mit Beginn des Wechselunterrichts am 22. Februar ist nun auch wieder klar, dass auch die ESBen alle angemeldeten Kinder betreuen - unabhängig davon, an welchen Tagen sie den Präsenzunterricht besuchen.

Nach einem Gespräch mit Bildungsdezernentin Weber am 21. Januar soll es auch In Kinderzentren mit Kindergarten und Hort möglich sein, unterschiedliche Öffnungszeiten anzubieten. Für den Kindergarten soll demnach die Wahlfreiheit bei den Öffnungszeiten gelten, der Hort öffnet von 11.30 bis 16 Uhr.

In Abstimmung mit den Einrichtungsleitungen können auch andere Zeitfenster möglich werden, z.B. von 7.30 bis 14.30 Uhr oder von 8.30 bis 15.30 Uhr. Diese Wahlmöglichkeiten sollen aber nur gelten, wenn die internen Abläufe der Einrichtungen dies möglich machen. Es soll auch nicht dazu führen, dass Kindergartenkinder später abgeholt werden, da das Haus durch den Hort vermeintlich länger geöffnet ist.

Die Betreuungszeiten für Halb- und Dreiviertelplätze verlängern sich nicht durch den späteren Start der Betreuung.

Für Eltern, die keine Chance haben, mit nur 7 Stunden Betreuung ihrer Arbeit nachzugeben, sollen Ausnahmen möglich werden. Dazu müssen Eltern die Leitung der Einrichtung ansprechen. Kita Frankfurt entscheidet dann zusammen mit dem Stadtschulamt über eine Ausnahme für den Einzelfall. Erklärungen dazu gibt es in einem Elternbrief vom 17. Januar.

Für Januar und Februar werden grundsätzlich die Hälfte der Betreuungs- und Essenskosten fällig. Nur wer sein Kind in einem dieser Monate an keinem einzigen Tag in der Betreuung bei Kita Frankfurt hat, erhält eine vollständige Erstattung der Entgelte für den jeweiligen Monat. Dies geht aus einem Elternbrief und einer Presse-Information hervor.

Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, sollen im ganzen Jahr 2021 Anspruch auf zehn zusätzliche Krankheitstage (pro Elternteil / 20 bei Alleinerziehenden) erhalten. Ein Muster-Formular zur Beantragung bei der Krankenkasse gibt es inzwischen. Eine Bescheinigung, dass das Kind wegen Corona nicht im KiZ betreut wird, gibt es bei der Leitung der Einrichtung.

Zudem dürfen sich in Hessen Kinder aus bis zu drei Familien privat treffen, um eine private Kinderbetreuung sicherzustellen. Dabei müssen neben der Kinderbetreuung aber die Kontakte reduziert werden.

Die aktuellen Elternbriefe und Mitteilungen von Kita Frankfurt, vom Land Hessen und des GEB fassen wir im eigenen Kasten zusammen.

Corona-Shutdown im Dezember und Januar

Die Landesregierungen haben am Sonntag, 13. Dezember, einen Shutdown vom 16. Dezember bis zum 10. Januar beschlossen. Auch die Kinderbetreuung wird von den Maßnahmen betroffen sein - allerdings nicht so stark wie im Frühjahr.

Viele Eltern warten nun auf genaue Informationen, wie es vor Weihnachten und im neuen Jahr weitergehen wird.

Kita Frankfurt teilte uns am Montag (14.12.) mit, dass die Leitungen in den Einrichtungen zunächst auf alle Familien zugehen werden, um den Betreuungsbedarf in der Zeit vom 16. bis 23. Dezember und vom 04. bis 10. Januar 2021 zu erfragen. In persönlichen Gesprächen soll es gut gelingen, eine Einschätzung zu erhalten, welche Familien zwingend Unterstützung in der Betreuung ihrer Kinder benötigen. Mit dieser Einschätzung soll dann der pädagogische Alltag ab Mittwoch geplant und gestaltet werden. Inzwischen liegen dazu auch zwei Elternbriefe von Kita Frankfurt vor: Ein Elternbrief von Betriebsleiterin Bischoff vom Montag und ein Schreiben von Frau Roulands, Leitung Pädagogik vom Mittwoch (16. Dezember) vor.

Zudem gibt es einen Elternbrief des Hessischen Sozialministerium. Wir stellen ihn hier als PDF-Datei zur Verfügung. Daraus geht hervor, dass die Kinderzentren geöffnet bleiben sollen. Allerdings soll die Betreuung in den Kinderzentren auf ein Minimum reduziert werden. Es geht ein dringender Aufruf an alle Eltern, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen. Das wird nur möglich sein, wenn möglichst viele Eltern diesen Weg unterstützen.

Wir gehen davon aus, dass sich Kita Frankfurt nach dieser Ansage richten wird. Wir bitten alle Eltern zu bedenken, dass dennoch Einschränkungen sehr wahrscheinlich sind. Notdienst-Regelungen zum Beispiel durch Erkrankungen oder fehlendes Personal kann es geben. Auch Mitarbeiter in den Einrichtungen sind Eltern, die sich um die eigenen Kinder kümmern müssen. Sollte es generell erweiterte Urlaubsregeln für Angestellte geben, könnten auch weniger KiZ-Mitarbeiter im Dienst sein. Dann könnte die Personaldecke noch dünner werden. Auch Schließungen sind in Einzelfällen nicht ausgeschlossen.

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern müssen nun Politik, Verwaltung und Träger in Frankfurt reagieren. Das Bildungsdezernat hatte kurzfristig am Montag, 14. Dezember, zu einer Abstimmung mit Stadtschulamt und Trägern (unter anderem mit Kita Frankfurt) eingeladen. Dort wurden die Möglichkeiten besprochen, Öffnungszeiten und Gruppengrößen anzupassen. Schwer planbar blieben die Maßnahmen dabei erst einmal, da noch nicht vorhersagbar war, wie viele Eltern Betreuungsangebote in den kommenden Wochen benötigen werden. Diese Daten müssen nun alle Träger bei den Eltern erfragen. Auch wurde der Blick auf die Zeit nach dem 10. Januar gerichtet. Es soll geplant werden, welche Maßnahmen möglich sein könnten, sollten die Infektionszahlen hoch bleiben.

Genauere Aussagen von Kita Frankfurt erwarten wir so in den kommenden Tagen, wenn die Planungen weiter fortgeschritten sind.

Mit Corona durch den Herbst

Update 03.11.2020: Bildungsdezernentin Weber richtet sich mit einem Schreiben an die Eltern aller KiZ-Kinder. Sie listet dabei unter anderem die aktuellen Maßnahmen auf. Das Schreiben findet sich hier als PDF-Datei.

Stand Oktober 2020:

Nach dem Sommerferien schien sich die Corona-Situation in den Einrichtungen entspannt zu haben. Zwar sind viele Abläufe noch anders als aus den Vorjahren gewohnt, doch Kinder und Eltern schienen sich weitgehend mit der neuen Situation arrangiert zu haben.

Mit den steigenden Fallzahlen im Oktober rückt Corona aber auch wieder näher an die Kinderzentren heran. Bisher sind große Infektions-Geschehen in den Einrichtungen ausgeblieben. Doch immer häufiger müssen Mitarbeiter getestet werden, in Einzelfällen lagen auch schon positive Tests bei Kindern und Fachkräften vor. Nach unseren Informationen entstanden diese Infektionen eher im familiären Umfeld und wurden nicht innerhalb der Einrichtungen weitergegeben.

Doch auch wenn bisher nur vereinzelt Mitarbeiter in den Kinderzentren durch Corona ausfallen, stoßen nun Corona und die jährliche Herbst-und-Winter-Krankheitswelle aufeinander. Es muss deshalb in den kommenden Monaten damit gerechnet werden, dass es häufiger als in den Vorjahren zu Notdienst-Situationen in den Kinderzentren kommen wird. Dabei gelten zunächst die üblichen Regeln: Fehlen zu viele Mitarbieter, werden Eltern gebeten, Kinder zu Hause zu betreuen, um die Einrichtung zu entlasten.

Von dem am 28. Oktober bekannt gegebenen "Teil-Lockdown" sollen die Kinderzentren zunächst nicht betroffen sein. Die weitere Entwicklung der Fallzahlen in Frankfurt bleibt jedoch abzuwarten.

Aktuell gelten für die Kinderzentren noch verschiedene Vorgaben der Landesregierung und der Stadt Frankfurt. Zu diesen gehören:

  • Erzieherinnen und Erzieher sind angehalten im Kontakt untereinander und mit anderen Erwachsenen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Kontakt mit Kindern gilt dies lediglich, wenn es pädagogisch vertretbar ist.
     
  • Mitarbeiter in den Einrichtungen können sich freiwillig auf Corona testen lassen Die Kosten werden vom Land Hessen getragen.
     
  • Die Empfehlungen des Spitzenverbands der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sollen eingehalten werden. Zu diesen gehören Abstand, Händewaschen, Lüften und das Tragen von Masken. Ebenso sollen feste Gruppen gewahrt bleiben. Beim Bringen und Abholen sollen Eltern möglichst nicht die Einrichtung betreten. (hier nachlesen)
     
  • Elternabende sollen auf das notwendige Maß reduziert werden. Gleiches gilt für Sitzungen des Elternbeirats.
     
  • Ein einfacher Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen soll nicht zu einem Betretungsverbot führen.
     
  • Kinder oder Beschäftigte müssen zu Hause bleiben, solange Haushaltsangehörige einer Quarantänemaßnahme unterliegen.
     
  • Seit August 2020 werden die Elternentgelte und Verpflegungspauschalen wieder regulär erhoben.

Nachzulesen sind die Maßnahmen der Stadt Frankfurt hier.
 

Elternabende und Elternbeirat

Treffen mit Eltern sollen auf ein Minimum reduziert werden. Daher finden derzeit keine Elternabende bei Kita Frankfurt statt.

Nach den inzwischen abgeschlossenen Wahlen der Elternbeiräte liegt es in den Händen dieser Elternbeiräte zu Sitzungen mit oder ohne Gäste einzuladen. Der Ort der Zusammenkunft kann vom Elternbeirat gewählt werden. Bei gesundheitlichen Bedenken kann die Einrichtungsleitung die Tagung in der Einrichtung aber verweigern. Es kann dann an anderen Orten getagt werden, sofern dies keinen anderen Regelungen widerspricht.

Für Telefonkonferenzen des Elternbeirats kann die Telefonanlage der Stadt Frankfurt genutzt werden. Die Leitung der Einrichtung kann dies vorbereiten. Eine Plattform für Video-Konferenzen ist bei Kita Frankfurt noch in Planung. Der Gesamtelternbeirat bietet hier bereits eine Lösung an. Lädt der Elternbeirat die Einrichtungsleitung zu einer Video-Koferenz ein, darf diese teilnehmen. Die Leitung selbst darf jedoch derzeit keine Videokonferenz mit kommerziellen Plattformen starten.

Die Elternbeiräte sollen die Eltern über aktuelle Entwicklungen informieren. Dazu dürfen sie im Rahmen der allgemeinen Gesetze Adressen sammeln, Newsletter versenden und Messanger nutzen. Der GEB bietet ebenfalls einen aktuellen Newsletter an und lädt alle Eltern ein, hier mitzulesen.

 

Die Eltern beteiligen!

Die Corona-Lage war im ersten Halbjahr 2020 zeitweise unüberschaubar und Vorgaben auch für die städtischen Kinderzentren konnten sich von Tag zu Tag ändern. Wir verstehen, wie schwer dabei Planungen des Trägers werden. Dennoch: Wir Eltern sind die Spezialisten für unsere Kinder. Wir sollen bei Fragen der Öffnungszeiten und Konzepte der Einrichtungen beteiligt werden. Diese Beteiligung der Eltern kam in den Wochen rund um den ersten Lockdown zu kurz. Für diese Beteiligung setzen wir uns nun ein.

Unser damaliges Statement zur Lage

Das sagen die Eltern

Als Gesamtelternbeirat haben wir im Mai 2020 die Eltern nach ihren Erfahrungen und Wünschen gefragt. Die Antworten zeichneten ein vielfältiges Bild. Es reichte von kritischen familiären Situationen über Zufriedenheit mit dem Stand der Dinge bis zur Sorge vor zu frühen Öffnungen der Einrichtungen.

Zitate aus der Elternschaft hier nachlesen