Corona im Dezember 2021

Hygienevorgaben des Landes

Nach den Abstimmung der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung hat das Land Hessen Anfang Dezember 2021 sein Hygienekonzept für Schulen und Kitas erneut angepasst. Die Stadt Frankfurt übernimmt diese Regelungen und gibt sie allen Trägern an die Hand.

Viele der Änderungen betreffen die Mitarbeiter in den Kinderzentren, die wie an anderen Arbeitsplätze auch den 3G-Vorgaben unterliegen. Wer im Team nicht geimpft oder genesen ist, soll sich nun täglich testen lassen. Ein selbst durchgeführter Schnelltest reicht nicht mehr aus.

Für den Fall einer festgestellten Infektion in einer Einrichtung sollen Kinder, die engen Kontakt hatten, nur gleich von den Eltern abgeholt werden und bis zu einer Entscheidung des Gesundheitsamts zu Hause bleiben. Als enger Kontakt kann wohl schon der Besuch der gleichen Gruppe angesehen werden. Für die Tage zu Hause kann weiterhin Kinderkrankengeld beantragt werden, sofern die Tage nicht bereits aufgebraucht sind.

Weitere Informationen aktuelle fasst die Stadt Frankfurt auf seiner Webseite für die Träger zusammen.

Elternbrief der Landesregierung

Am 29. November 2021 gab es von der hessischen Landesregierung einen neuen Brief an uns Kita-Eltern.

Darin ist auch die Rede davon, dass den Trägern wie Kita Frankfurt wieder die Betreuung in festen Gruppen vorgegeben werden soll. Offene und teiloffene Konzepte und das Zusammenlegen der Gruppen in den Randzeiten scheinen damit nicht mehr möglich.

Im Gegensatz zum letzten Jahr soll es aber den Fachkräften möglich sein, die Gruppen zu wechseln. Hier kann auf eine feste Zuordnung verzichtet werden.

Elternbrief von Kita Frankfurt

Am 3. Dezember erhielten wir von Kita Frankfurt ebenfalls einen Elternbrief zu den neuen Regelungen. Darin wird die Rückkehr zu festen Gruppen bestätigt. Es soll nach Infos von Kita Frankfurt für die Betreuung in den Außengelängen und in den Randzeiten aber auch flexible Regelungen geben. Dennoch ist damit zu rechnen, dass die Personalsituation damit in einigen Kinderzentren noch angespannter werden wird.

Eltern dürfen die Einrichtungen weiterhin betreten und Elterngespräche sollen möglich bleiben. Es können aber im Detail nähere Hygiene-Regeln gelten. Feste und andere größere Versammlungen sind aber untersagt.

Tests der Kinder im KiZ

Die aktuellen Infektionszahlen beunruhigen uns Eltern. Viele Eltern wünschen sich, dass die Kinder auch in den Kinderzentren von Kita Frankfurt regelmäßig getestet werden. Die Zusage der Landesregierung, den Trägern dabei die Hälfte der Test-Kosten zu erstatten, steht im Raum. Tests und Bestätigungen, wie sie in den Schulen seit dem Sommer geführt werden, können ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Wir sehen in unseren Gesprächen, dass die Stimmung unter den Eltern zu diesem Thema aber gespalten ist. Ein Teil der Eltern wünscht sich diese Tests, ein anderer lehnt sie ab oder sieht keinen Bedarf. Zahlen aus den Schulen legen nahe, dass zumindest bei Schnelltests auch mit einigen falsch-positiven Ergebnissen zu rechnen ist, die Familien unnötig belasten.

Bisher haben die Gespräche zwischen Bildungsdezernat, Schul- und Gesundheitsamt und den großen Trägern ergeben, dass die regelmäßigen Tests nur als wenig hilfreich angesehen werden. Die Infektionen, die innerhalb der Einrichtungen erfolgten seien zu gering, um Aufwand und Probleme durch falsch-positive Tests zu rechtfertigen. Dieser gemeinsamen Einschätzung folgt auch Kita Frankfurt.

Wir blicken dabei auch immer wieder auf das Informationsblatt für Kitas des Gesundheitsamts, das regelmäßig aktualisiert wird.

Wir beobachten die Gespräche und Zahlen weiterhin, unter anderem in unserem Online-Forum, das alle Eltern zum Erfahrungsaustausch offen steht. Sollten sich neue Entwicklungen ergeben, werden wir informieren.

Corona-Herbst 2021

Im Herbst 2021 steigen auch in Frankfurt die Corona-Zahlen wieder stark an. Die Betreuung in den Kinderzentren ist aber nicht durch Corona-Vorgaben eingeschränkt. Dies zeichnet sich derzeit auch noch nicht ab.

Einschränkungen der Betreuung

Dennoch führt die Corona-Pandemie zu Einschränkungen in Einzelfällen. So werden in einzelnen Kinderzentren Infektionen bei Kindern oder Personal bekannt. Diese können dazu führen, dass Gruppen oder Einrichtungen geschlossen werden. Diese Schließungen werden durch das Gesundheitsamt vorgeschrieben. Zumeist gilt die Schließung für ca. zwei Wochen. Nach einer knappen Woche können negativ getestet Kinder aber oft bereits wieder betreut werden. Die Details legt das Gesaundheitsamt im Einzelfall fest.

Zudem bringt der Herbst nicht nur Corona-Erkrankungen, sondern auch zahlreiche Erkältungen. Dadurch wird in machen Einrichtungen das Personal knapp; teils kurzfristig, teils auch mittel- oder langfristig. Der allgemeine Personalmangel im Kita-Bereich schlägt dann durch und Einrichtungen müssen Betreuungszeiten reduzieren. Die genauen Regeln für diese "Notdienste" sollten in allen Kinderzentren aushängen und auch jährlich mit dem Elternbeirat vor Ort diskutiert werden.

Tests

Schließlich führen die steigenden Corona-Zahlen auch wieder zu Ängsten unter Eltern. Regelmäßige Corona-Tests für Kinder werden gefordert. Stand in Frankfurt ist, dass Tests von Kindern in Krippen, Kindergärten und Horten nicht vorgesehen sind. Bildungsdezernat, Schul- und Gesundheitsamt sowie die großen Träger stimmen sich regelmäßig hierzu ab. Die von den Schul-Tests bekannten Zahlen des Gesundheitsamts legen nahe, dass die Zahl der falsch-positiven Schnelltests fast ein Drittel der postiven Tests ausmachen kann. Das kann für viele Familien unnötige Nachteile bedeuten. Zugleich ist die Zahl der Ansteckungen innerhalb von Klasse/Hort so gering (ca. 25 von 100.000, Info Gesundheitsamt, Oktober 2021), dass Tests ohne konkreten Verdacht, nicht hilfreich erscheinen.

Für Mitarbeiter in Kinderzentren, die weder geimpft noch genesen sind, gilt dagegen eine Pflicht, sich zweimal pro Woche selbst zu testen.

Maskenpflicht

Ab dem 19. November gilt in Schulen auch wieder die Maskenpflicht am Platz. Horte und ESBen in den Schulen müssen diese Vorgabe übernehmen. Horte in eigenen Einrichtungen können auf die Maskenpflicht verzichten, können diese aber auch selbst den Kindern vorgeben. Hier sind die Situationen in den einzelnen Einrichtungen zu berücksichtigen.

Für Kindergärten und Krippen gilt für die Kinder keine generelle Maskenpflicht. Erwachsenen wird von Seiten der Stadt empfohlen, immer Masken in den Einrichtungen tragen. Die EInrichtung kann dies auch vorschreiben.

Corona-Update nach den Sommerferien

Die Kinderbetreuung in der Corona-Pandemie scheint sich nach unserer Wahrnehmung in den Sommerferien eingespielt zu haben. Die Kinderzentren können vielerorts wieder eine umfängliche Kinderbetreuung anbieten. Dennoch kennen auch wir Fälle von Einrichtungen, in denen es aus unterschiedlichen Gründen weiterhin zu Einschränkungen kommt - unter anderem wegen fehlendem Personal.

Die nun wieder steigenden Corona-Zahlen führen aber auch wieder zu Verunsicherungen in Familien und Kinderzentren. Kita Frankfurt hat mit einem Elternbrief vom 27. Juli die Situation in den Einrichtungen zusammengefasst und auf die Regelungen für Reise-Rückkehrer hingewiesen.

Am gestrigen Donnerstag hat die Stadt Frankfurt nun angesichts der hohen Zahlen die Kita-Träger auf die aktuellen Vorgaben hingewiesen. Demnach gelten die Kitas weiterhin nicht als wesentliche Treiber der Pandemie. Dennoch gilt nun bis vorerst 3. Oktober wieder für alle Erwachsenen (mit wenigen Ausnahmen) in den Einrichtungen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Kinder sind davon nicht betroffen. Die aktuellen Vorgaben fasst die Stadt Frankfurt weiterhin auf einer eigenen Webseite zusammen.

Weitere Informationen kamen während der Sommerferien auch von der Landesregierung. So liegt uns ein Elternbrief des hessischen Sozialministers vom 21. Juli vor. Ebenso kennen wir ein Schreiben des Sozialministerium an die Träger vom 2. August. Darin wurde darauf hingewiesen, dass die Corona-Lage wieder eine reguläre Kinderbetreuung zulasse.

Lockerungen ab Juni / Juli 2021

Angesichts der fallenden Infektionszahlen passt auch die Hessische Landesregierung ihre Corona-Vorgaben an. Hessens Sozialminister Kai Klose erklärt das in einem Elternbrief.

Ab Freitag, 25. Juni 2021, wird damit die Vorgabe für Erzieher/innen aufgehoben, in den Einrichtungen Masken zu tragen, innen wie außen. Die Träger sowie die Einrichtungsleitungen können aber weiterhin eigene Vorgaben für ihre Mitarbeiter/innen setzen. Auch steht es natürlich allen Fachkräften frei, sich selbst durch das Tragen einer Maske zu schützen.

Ab dem 5. Juli soll die Landes-Vorgabe zur Betreuung der Kinder in geschlossenen Gruppen nicht mehr gelten. Damit sind wieder mehr offene Konzepte und flexiblere Regelungen für die Kinderbetreuung möglich.

Auch Kita Frankfurt übernimmt diese Regelungen ab dem 5. Juli. Dazu gibt es einen Elternbrief der Leitung Pädagogik von Kita Frankfurt.

Für die Woche ab dem 28. Juni wird noch ein neues Hygienekonzept des Landes für die Kinderbetreuung erwartet. Dieses wird voraussichtlich weiter eine Maskenpflicht für erwachsene Besucher (Eltern) vorsehen, ebenso Betretungsverbote für Menschen mit Symptomen. Dafür kann dann die Pflicht zum Führen von Kontaktlisten entfallen.

Seit dem 22. Juni müssen die Hort-Kinder keinen Mundschutz mehr in den Einrichtungen tragen. Kita Frankfurt hat darüber in einem Elternbrief informiert.

Pandemiebetrieb ab 12. Mai

Seit dem 12. Mai 2021 gilt für die Kinderzentren wieder der "Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen". Damit dürfen wieder alle Eltern ihre Kinder bringen, die festen Gruppenzuordnungen und damit die Begrenzung auf die 7-Stunden-Betreuung bleiben aber erhalten. Grundsätzlich gilt bis Ende des Monats weiterhin die Empfehlung, die Kinder zu Hause zu betreuen.

Seit dem 15. Mai gilt für Hessen nicht mehr die Empfehlung, die Kinder zu Hause zu betreuen. Die Details fasst ein Elternbrief des Landes zusammen. Aktulisiert wurden auch das Hygienekonzept des Landes.

Seit dem 22. Juni müssen die Hort-Kinder keinen Mundschutz mehr in den Einrichtungen tragen. Kita Frankfurt hat darüber in einem Elternbrief informiert.

Nähere Informationen fassen wir unten in den Regel für das Frühjahr 2021 und in unseren Fragen und Antworten zusammen. Details fasst die Stadt Frankfurt auch auf ihren Seiten für die Träger zusammen.

Corona-Notbremse, 26. April bis 11. Mai 2021

Die Corona-Notbremse tritt in Kraft und wirkt sich auch auf die Betreuung in den Kinderzentren in Frankfurt aus. (Stand: 26. April)

Nach drei Tagen Inzidenz von mehr als 165 dürfen die Kinderzentren dem Bundesgesetz nach nicht mehr allgemein öffnen und nur noch eine Notbetreuung anbieten. Frankfurt war vor dem 26. April oberhalb dieser Grenze. Damit müssten die Kinderzentren für mindestens sieben Tage geschlossen werden.

Allerdings wird eine Notbetreuung angeboten. Sie soll allen Eltern offen stehen, die diese dringend benötigen. Ab dem 3. Mai müssen Eltern zum Beispiel mit einer Bestätigung des Arbeitgebers nachweisen, dass dieser Bedarf besteht.

Die Horte beginnen mit der Notbetreuung ab 11.30 Uhr, für Krippen und Kindergärten gilt weiterhin die 7-Stunden-Regel.

Eltern, deren Kinder im kompletten Mai 2021 das Kinderzentrum nicht besuchen, müssen keine Betreuungs- und Verpflegungskosten zahlen.

Details zu den neuen Regeln fasst Kita Frankfurt in einem Elternbrief vom 26. April zusammen. Die Anlagen dazu finden sich auch auf dieser Seite im Kasten rechts (bzw. unten). Ebenso findet sich dort ein Elternbrief der Bildungsdezernentin vom 26. April zur Notbetreuung.

Regeln im Frühjahr 2021

Stand: 20. April 2021

Die Infektionszahlen steigen wieder. Eine Entspannung der Lage in den Kinderzentren ist daher vor Ostern 2021 auch nach einem Jahr Pandemie für viele Familien noch immer nicht in Sicht.

Mit den gestarteten Impfungen ändern sich aber doch einige Begleitumstände. Kita Frankfurt fasste die Lage am 30. März in einem Elternbrief zusammen.

Auf unserer neuen Corona-Seite fassen wir zudem Fragen und Antworten rund um die Corona-Situation in den Kinderzentren zusammen. Diese Seiten werden wir auch weiterhin aktualisieren, um einen möglichst aktuellen Überblick bieten zu können.

Am 16. April bat das Hessische Sozialministerium in einem Brief an Eltern und Erzieher/innen, die Kinder wieder möglichst zu Hause zu betreuen. In diesem Schreiben werden einige Punkte rund um Pandemie in den Kinderzentren in Hessen zusammengefasst. Auf dieses Schreiben bezieht sich auch Kita Frankfurt in einem Elternbrief vom 19. April 2021.

Die reduzierte Betreuungszeit von 7 Stunden wird dabei auch weiterhin vorgeschrieben bleiben. Innerhalb dieser Zeit sind viele Kinderzentren gut besucht, auch wenn einige Familien ihre Kinder seit mehreren Monaten nicht in die Einrichtungen bringen. Die persönlichen Einschätzungen sowie der familiäre und berufliche Druck können in Familien sehr unterschiedlich sein.

Die Betreuungsbeiträge werden daher aktuell auch wieder in vollem Umfang erhoben. Im Schreiben des Sozialministerium werden Reduktionen der Beiträge aber erneut in Aussicht gestellt.

Zur Infektionslage in Frankfurt und zum Vorgehen des Gesundheitsamt haben wir uns beim Gesundheitsamt dafür eingesetzt, nähere Angaben zu erhalten. Diese liegen nun als Info-Blatt vor,

Insgesamt bleiben die Einschätzungen des folgenden Abschnitts auch im Frühling bisher noch gültig.

Regeln nach den Weihnachtsferien

Stand: 23. Februar 2021

Seit dem 11. Januar 2021 gelten in Hessen strengere Regeln. Die Grundschulen öffnen dabei wieder. Ab dem 22. Februar soll es auch wieder Wechselunterricht in den Klassen geben. Teils werden die Kinder aber möglichst zu Hause unterrichtet werden. Auch die Kinderzentren bleiben geöffnet. Die Empfehlung der Landesregierung, die Kinder zu Hause zu betreuen, gilt ab dem 22. Februar nicht mehr. Kita Frankfurt ruft die Eltern aber auch, dennoch zu prüfen, ob es nötig ist, dass die Kinder in die Kinderzentren kommen.

Die Kinderzentren reduzieren auch nach dem 22. Februar ihre Öffnungszeiten weiter auf maximal sieben Stunden. Diese können von 8 bis 15 Uhr oder von 9 bis 16 Uhr liegen. Einrichtungen sollten gemeinsam mit Elternvertretern entscheiden, welche Zeiten für die Einrichtung gelten sollen.

Horte und ESBen sollen von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet bleiben. Eine Beschränkung auf Kinder, die auch tatsächlich die Schule besuchen, ist zum 12. Januar wieder aufgehoben worden. Nach Irritationen mit Beginn des Wechselunterrichts am 22. Februar ist nun auch wieder klar, dass auch die ESBen alle angemeldeten Kinder betreuen - unabhängig davon, an welchen Tagen sie den Präsenzunterricht besuchen.

Nach einem Gespräch mit Bildungsdezernentin Weber am 21. Januar soll es auch In Kinderzentren mit Kindergarten und Hort möglich sein, unterschiedliche Öffnungszeiten anzubieten. Für den Kindergarten soll demnach die Wahlfreiheit bei den Öffnungszeiten gelten, der Hort öffnet von 11.30 bis 16 Uhr.

In Abstimmung mit den Einrichtungsleitungen können auch andere Zeitfenster möglich werden, z.B. von 7.30 bis 14.30 Uhr oder von 8.30 bis 15.30 Uhr. Diese Wahlmöglichkeiten sollen aber nur gelten, wenn die internen Abläufe der Einrichtungen dies möglich machen. Es soll auch nicht dazu führen, dass Kindergartenkinder später abgeholt werden, da das Haus durch den Hort vermeintlich länger geöffnet ist.

Die Betreuungszeiten für Halb- und Dreiviertelplätze verlängern sich nicht durch den späteren Start der Betreuung.

Für Eltern, die keine Chance haben, mit nur 7 Stunden Betreuung ihrer Arbeit nachzugeben, sollen Ausnahmen möglich werden. Dazu müssen Eltern die Leitung der Einrichtung ansprechen. Kita Frankfurt entscheidet dann zusammen mit dem Stadtschulamt über eine Ausnahme für den Einzelfall. Erklärungen dazu gibt es in einem Elternbrief vom 17. Januar.

Für Januar und Februar werden grundsätzlich die Hälfte der Betreuungs- und Essenskosten fällig. Nur wer sein Kind in einem dieser Monate an keinem einzigen Tag in der Betreuung bei Kita Frankfurt hat, erhält eine vollständige Erstattung der Entgelte für den jeweiligen Monat. Dies geht aus einem Elternbrief und einer Presse-Information hervor.

Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, sollen im ganzen Jahr 2021 Anspruch auf zehn zusätzliche Krankheitstage (pro Elternteil / 20 bei Alleinerziehenden) erhalten. Ein Muster-Formular zur Beantragung bei der Krankenkasse gibt es inzwischen. Eine Bescheinigung, dass das Kind wegen Corona nicht im KiZ betreut wird, gibt es bei der Leitung der Einrichtung.

Zudem dürfen sich in Hessen Kinder aus bis zu drei Familien privat treffen, um eine private Kinderbetreuung sicherzustellen. Dabei müssen neben der Kinderbetreuung aber die Kontakte reduziert werden.

Die aktuellen Elternbriefe und Mitteilungen von Kita Frankfurt, vom Land Hessen und des GEB fassen wir im eigenen Kasten zusammen.

Corona-Shutdown im Dezember und Januar

Die Landesregierungen haben am Sonntag, 13. Dezember, einen Shutdown vom 16. Dezember bis zum 10. Januar beschlossen. Auch die Kinderbetreuung wird von den Maßnahmen betroffen sein - allerdings nicht so stark wie im Frühjahr.

Viele Eltern warten nun auf genaue Informationen, wie es vor Weihnachten und im neuen Jahr weitergehen wird.

Kita Frankfurt teilte uns am Montag (14.12.) mit, dass die Leitungen in den Einrichtungen zunächst auf alle Familien zugehen werden, um den Betreuungsbedarf in der Zeit vom 16. bis 23. Dezember und vom 04. bis 10. Januar 2021 zu erfragen. In persönlichen Gesprächen soll es gut gelingen, eine Einschätzung zu erhalten, welche Familien zwingend Unterstützung in der Betreuung ihrer Kinder benötigen. Mit dieser Einschätzung soll dann der pädagogische Alltag ab Mittwoch geplant und gestaltet werden. Inzwischen liegen dazu auch zwei Elternbriefe von Kita Frankfurt vor: Ein Elternbrief von Betriebsleiterin Bischoff vom Montag und ein Schreiben von Frau Roulands, Leitung Pädagogik vom Mittwoch (16. Dezember) vor.

Zudem gibt es einen Elternbrief des Hessischen Sozialministerium. Wir stellen ihn hier als PDF-Datei zur Verfügung. Daraus geht hervor, dass die Kinderzentren geöffnet bleiben sollen. Allerdings soll die Betreuung in den Kinderzentren auf ein Minimum reduziert werden. Es geht ein dringender Aufruf an alle Eltern, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen. Das wird nur möglich sein, wenn möglichst viele Eltern diesen Weg unterstützen.

Wir gehen davon aus, dass sich Kita Frankfurt nach dieser Ansage richten wird. Wir bitten alle Eltern zu bedenken, dass dennoch Einschränkungen sehr wahrscheinlich sind. Notdienst-Regelungen zum Beispiel durch Erkrankungen oder fehlendes Personal kann es geben. Auch Mitarbeiter in den Einrichtungen sind Eltern, die sich um die eigenen Kinder kümmern müssen. Sollte es generell erweiterte Urlaubsregeln für Angestellte geben, könnten auch weniger KiZ-Mitarbeiter im Dienst sein. Dann könnte die Personaldecke noch dünner werden. Auch Schließungen sind in Einzelfällen nicht ausgeschlossen.

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern müssen nun Politik, Verwaltung und Träger in Frankfurt reagieren. Das Bildungsdezernat hatte kurzfristig am Montag, 14. Dezember, zu einer Abstimmung mit Stadtschulamt und Trägern (unter anderem mit Kita Frankfurt) eingeladen. Dort wurden die Möglichkeiten besprochen, Öffnungszeiten und Gruppengrößen anzupassen. Schwer planbar blieben die Maßnahmen dabei erst einmal, da noch nicht vorhersagbar war, wie viele Eltern Betreuungsangebote in den kommenden Wochen benötigen werden. Diese Daten müssen nun alle Träger bei den Eltern erfragen. Auch wurde der Blick auf die Zeit nach dem 10. Januar gerichtet. Es soll geplant werden, welche Maßnahmen möglich sein könnten, sollten die Infektionszahlen hoch bleiben.

Genauere Aussagen von Kita Frankfurt erwarten wir so in den kommenden Tagen, wenn die Planungen weiter fortgeschritten sind.

Mit Corona durch den Herbst

Update 03.11.2020: Bildungsdezernentin Weber richtet sich mit einem Schreiben an die Eltern aller KiZ-Kinder. Sie listet dabei unter anderem die aktuellen Maßnahmen auf. Das Schreiben findet sich hier als PDF-Datei.

Stand Oktober 2020:

Nach dem Sommerferien schien sich die Corona-Situation in den Einrichtungen entspannt zu haben. Zwar sind viele Abläufe noch anders als aus den Vorjahren gewohnt, doch Kinder und Eltern schienen sich weitgehend mit der neuen Situation arrangiert zu haben.

Mit den steigenden Fallzahlen im Oktober rückt Corona aber auch wieder näher an die Kinderzentren heran. Bisher sind große Infektions-Geschehen in den Einrichtungen ausgeblieben. Doch immer häufiger müssen Mitarbeiter getestet werden, in Einzelfällen lagen auch schon positive Tests bei Kindern und Fachkräften vor. Nach unseren Informationen entstanden diese Infektionen eher im familiären Umfeld und wurden nicht innerhalb der Einrichtungen weitergegeben.

Doch auch wenn bisher nur vereinzelt Mitarbeiter in den Kinderzentren durch Corona ausfallen, stoßen nun Corona und die jährliche Herbst-und-Winter-Krankheitswelle aufeinander. Es muss deshalb in den kommenden Monaten damit gerechnet werden, dass es häufiger als in den Vorjahren zu Notdienst-Situationen in den Kinderzentren kommen wird. Dabei gelten zunächst die üblichen Regeln: Fehlen zu viele Mitarbieter, werden Eltern gebeten, Kinder zu Hause zu betreuen, um die Einrichtung zu entlasten.

Von dem am 28. Oktober bekannt gegebenen "Teil-Lockdown" sollen die Kinderzentren zunächst nicht betroffen sein. Die weitere Entwicklung der Fallzahlen in Frankfurt bleibt jedoch abzuwarten.

Aktuell gelten für die Kinderzentren noch verschiedene Vorgaben der Landesregierung und der Stadt Frankfurt. Zu diesen gehören:

  • Erzieherinnen und Erzieher sind angehalten im Kontakt untereinander und mit anderen Erwachsenen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Kontakt mit Kindern gilt dies lediglich, wenn es pädagogisch vertretbar ist.
     
  • Mitarbeiter in den Einrichtungen können sich freiwillig auf Corona testen lassen Die Kosten werden vom Land Hessen getragen.
     
  • Die Empfehlungen des Spitzenverbands der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sollen eingehalten werden. Zu diesen gehören Abstand, Händewaschen, Lüften und das Tragen von Masken. Ebenso sollen feste Gruppen gewahrt bleiben. Beim Bringen und Abholen sollen Eltern möglichst nicht die Einrichtung betreten. (hier nachlesen)
     
  • Elternabende sollen auf das notwendige Maß reduziert werden. Gleiches gilt für Sitzungen des Elternbeirats.
     
  • Ein einfacher Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen soll nicht zu einem Betretungsverbot führen.
     
  • Kinder oder Beschäftigte müssen zu Hause bleiben, solange Haushaltsangehörige einer Quarantänemaßnahme unterliegen.
     
  • Seit August 2020 werden die Elternentgelte und Verpflegungspauschalen wieder regulär erhoben.

Nachzulesen sind die Maßnahmen der Stadt Frankfurt hier.
 

Elternabende und Elternbeirat

Treffen mit Eltern sollen auf ein Minimum reduziert werden. Daher finden derzeit keine Elternabende bei Kita Frankfurt statt.

Nach den inzwischen abgeschlossenen Wahlen der Elternbeiräte liegt es in den Händen dieser Elternbeiräte zu Sitzungen mit oder ohne Gäste einzuladen. Der Ort der Zusammenkunft kann vom Elternbeirat gewählt werden. Bei gesundheitlichen Bedenken kann die Einrichtungsleitung die Tagung in der Einrichtung aber verweigern. Es kann dann an anderen Orten getagt werden, sofern dies keinen anderen Regelungen widerspricht.

Für Telefonkonferenzen des Elternbeirats kann die Telefonanlage der Stadt Frankfurt genutzt werden. Die Leitung der Einrichtung kann dies vorbereiten. Eine Plattform für Video-Konferenzen ist bei Kita Frankfurt noch in Planung. Der Gesamtelternbeirat bietet hier bereits eine Lösung an. Lädt der Elternbeirat die Einrichtungsleitung zu einer Video-Koferenz ein, darf diese teilnehmen. Die Leitung selbst darf jedoch derzeit keine Videokonferenz mit kommerziellen Plattformen starten.

Die Elternbeiräte sollen die Eltern über aktuelle Entwicklungen informieren. Dazu dürfen sie im Rahmen der allgemeinen Gesetze Adressen sammeln, Newsletter versenden und Messanger nutzen. Der GEB bietet ebenfalls einen aktuellen Newsletter an und lädt alle Eltern ein, hier mitzulesen.

 

Informationen im Überblick

Dezember 2021

Sommer 2021

Mai 2021

April 2021

Infos zur Betreuung im Frühling

Öffnungszeiten ab 22. Februar 2021

Öffnungszeiten im Januar 2021

Shutdown zum Jahreswechsel

Corona allgemein

Ältere Schreiben

Die Eltern beteiligen!

Die Corona-Lage war im ersten Halbjahr 2020 zeitweise unüberschaubar und Vorgaben auch für die städtischen Kinderzentren konnten sich von Tag zu Tag ändern. Wir verstehen, wie schwer dabei Planungen des Trägers werden. Dennoch: Wir Eltern sind die Spezialisten für unsere Kinder. Wir sollen bei Fragen der Öffnungszeiten und Konzepte der Einrichtungen beteiligt werden. Diese Beteiligung der Eltern kam in den Wochen rund um den ersten Lockdown zu kurz. Für diese Beteiligung setzen wir uns nun ein.

Unser damaliges Statement zur Lage

Das sagen die Eltern

Als Gesamtelternbeirat haben wir im Mai 2020 die Eltern nach ihren Erfahrungen und Wünschen gefragt. Die Antworten zeichneten ein vielfältiges Bild. Es reichte von kritischen familiären Situationen über Zufriedenheit mit dem Stand der Dinge bis zur Sorge vor zu frühen Öffnungen der Einrichtungen.

Zitate aus der Elternschaft hier nachlesen