Themen & Projekte

Aus dem Alltag in den Familien und Kinderzentren ergeben sich die Fragen und Anliegen, mit denen sich der GEB in Projekten und thematischen Sitzungen auseinandersetzt. So ist bei der Suche nach einem Krippen-, Kindergarten- oder Hortplatz die Planungssicherheit für Eltern von großer Bedeutung. Unsicherheiten belasten die ganze Familie und es kann in Extremfällen auch zu existentiellen Nöten kommen. Der GEB setzt sich gegenüber den politisch Verantwortlichen dafür ein, dass Eltern mehr Planungssicherheit erhalten und bemüht sich zugleich, Eltern und Elterninitiativen besser zu vernetzen.

Ein wichtiges Thema der nächsten Jahre ist die Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Denn nach der gut abgedeckten Betreuungszeit im Kindergartenalter fangen hier häufig die Probleme an. Es gibt viel zu wenige Hortplätze, die schulischen Erweiterungsprogramme stecken in den Kinderschuhen und die von der Politik favorisierte Ganztagsschule ist noch ferne Zukunftsmusik. Der GEB setzt sich hier für die Interessen der Eltern ein. Dazu gehört, dass die Kinder eine gute pädagogische Betreuung erhalten, die Bildung im ganzheitlichen Sinne zum Ziel hat. Zentrale Voraussetzungen dafür sind entsprechend geschultes Personal und angemessene räumliche Möglichkeiten. 

Eine qualitativ wertvolle Betreuung und eine bedarfsgerechte Pädagogik gehören zu den Grundanliegen des GEBs. Im Austausch mit den Verantwortlichen bei Kita Frankfurt zeigt der GEB die Perspektive der Eltern auf, in der Außenwirkung setzt er sich für eine größere Wertschätzung des Berufs der Erzieherin/des Erziehers ein. Wie wichtig Eltern gerade auch dieser Aspekt ist, haben nicht zuletzt die Proteste gegen das KiFÖG in seiner ursprünglichen Fassung gezeigt. Der GEB war u. a. an der Großdemonstration gegen das KiFÖG in Frankfurt beteiligt. 

Inklusion ist in aller Munde. Die Stadt Frankfurt möchte Modellregion auf diesem Gebiet werden. Dass Inklusion nicht nur ein Modewort bleibt, sondern daraus eine Grundhaltung erwächst, die den Alltag prägt, dafür macht sich der GEB stark. Die Kinder sollen in ihrer kulturellen, religiösen, physischen und psychischen Verschiedenheit miteinander und voneinander lernen. Sie erfahren auf diese Weise aktiv, was es heißt, mit den eigenen Stärken wahrgenommen zu werden und das Gegenüber auf eben dieselbe Weise wahrzunehmen. Die GEB-Mitglieder beschäftigen sich nachhaltig mit diesem Thema, es wird diskutiert und debattiert. Die so entwickelten Positionen werden wiederum in die Kinderzentren und in die Gespräche mit Kita Frankfurt zurückgetragen.